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Flut spült Strand von Wangerooge weg

Sturmschäden Flut spült Strand von Wangerooge weg

Der Bürgermeister von Wangerooge rechnet mit 400 000 Euro Schaden. 100 000 Kubikmeter Sand müssen aufgeschüttet werden.

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In Wangerooge muss wieder neuer Sand aufgeschüttet werden, denn gleich sechs Sturmfluten haben in den vergangenen Tagen an der niedersächsischen Nordseeküste genagt.

Quelle: Ingo Wagner/dpa

Wangerooge. Sechs Sturmfluten haben in den vergangenen Tagen an der niedersächsischen Nordseeküste genagt. Wangerooge hat dabei besonders gelitten. Der Bürgermeister des Insel, Dirk Lindner, rechnet mit Schäden in Höhe von rund 400 000 Euro. „Wir haben nach der letzten schweren Sturmflut ,Xaver' im Dezember 2013 für 330 000 Euro 88 000  Kubikmeter Sand aufgeschüttet“, sagt Lindner. „Das ist jetzt alles weg.“ Er rechnet damit, nun 100 000 Kubikmeter Sand aufschütten zu müssen. An der Promenade gebe es „gewaltige Abbrüche“.

Nun fordert der neue Bürgermeister der Insel Konsequenzen. Der vorgelagerte Sand diene als Küstenschutz, betont er. Der Bund erkenne dies aber nicht an. „Wir wollen, dass das Auffüllen des Strandes endlich als Küstenschutz betrachtet wird.“ Bislang muss die Gemeinde Wangerooge immer für die gesamten Kosten aufkommen. Lindner sieht aber Bund und Land in der Verantwortung. die Gemeinde Wangerooge könne bei ihrer schlechten Finanzlage nicht dauerhaft für die Stranderneuerungen aufkommen.

Die Dünen hingegen haben die Stürme gut überstanden. Nun muss die Gemeinde bis zum offiziellen Ende der Sturmsaison am 15. März warten, bis der Strand wieder in Form gebracht werden kann. Der Sand wird dann von der Ostseite der Insel geholt. Lindner rechnet mit etwa zweieinhalb Monaten Arbeitszeit, bis die 100 000 Kubikmeter Sand aufgeschüttet sind. Seiner Forderung ans Land, sich an den Kosten zu beteiligen, will Lindner gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Friesland, Sven Ambrosy, in einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Olaf Lies und Umweltminister Stefan Wenzel Nachdruck verleihen. Der Landkreis habe um ein Gespräch mit den beiden Ministern Anfang Februar gebeten.

Von Kristian Teetz

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