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General Electric übernimmt Baker Hughes

Ölfeldausrüster General Electric übernimmt Baker Hughes

Der amerikanische General-Electric-Konzern (GE) legt sein Öl- und Gasgeschäft mit dem Ölfeldausrüster Baker Hughes zusammen. Der Siemens-Konkurrent wird an dem neu formierten Unternehmen mit 62,5 Prozent die Mehrheit halten und überweist 6,8 Milliarden Euro als Dividende an die derzeitigen Baker-Hughes-Aktionäre, wie die Firmen mitteilten.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Celle. Der gemeinsame Konzern mit 70 000 Beschäftigten soll bis zum Jahr 2020 rund 34 Milliarden Dollar Umsatz und ein operatives Ergebnis von 8 Milliarden Dollar erzielen, hieß es. Mitte 2017 soll das Geschäft abgeschlossen werden. Baker-Hughes-Anteilseigner und Behörden müssen aber noch zustimmen.

General Electric sieht den Hauptvorteil des Zusammenschlusses darin, dass die digitale und elektronische Kompetenz aus dem eigenen Haus mit dem Bohrtechnik-Know-How von Baker Hughes vereinigt werden könne. Letzteres kommt vor allem aus Celle, wo Baker Hughes in einem internationalen Technologiezentrum rund 1200 Menschen beschäftigt.

Für die Mitarbeiter geht mit der Übernahme des Unternehmens durch GE ein jahrelanges Hin und Her zu Ende. Zunächst sollte Baker Hughes von Halliburton geschluckt werden, was jedoch die Kartellbehörden verhinderten. Die Überschneidungen mit GE seien längst nicht so groß wie bei einer Fusion mit Halliburton, heißt es in der Branche. Deshalb müssten sich auch die Entwickler in Celle in dieser Konstellation keine Sorgen machen. Gleichwohl: Der neue Mehrheitseigentümer erwartet Kosteneinsparungen – 1,2 Milliarden Dollar bis 2020. Drei Viertel davon sollen durch „Prozessoptimierungen“, den Abbau doppelter Verwaltungsstrukturen sowie die Streichung von Fabriken und Serviceeinheiten erreicht werden.

GE wagt sich mit dem Zusammenschluss weiter in ein Geschäft vor, das schon länger Probleme bereitet. Wegen des niedrigen Ölpreisniveaus halten sich Kunden aus der Ölbranche mit Investitionen etwa in Anlagen zur Förderung und Weiterverarbeitung zurück. In Celle, dem selbsternannten „Houston Europas“ mit etwa zwei Dutzend Firmen in dem Wirtschaftszweig, hat man das in den vergangenen Jahren stark zu spüren bekommen. Hunderte Jobs wurden gestrichen; die wichtigste Steuerquelle der Stadt versiegte nahezu. Allerdings hoffen alle Beteiligten nun auf eine Besserung, da sich die Rohstoffpreise stabilisiert haben.

Von Lars Ruzic
und Marco Engemann

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