Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Hannover soll "Smart City" werden
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Hannover soll "Smart City" werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:18 12.09.2017
Im Kreativlabor "Hafven" sollen Start-ups ihre Ideen für die Stadt der Zukunft umsetzen. Quelle: Albert Rein
Anzeige
Hannover

In Hannover entsteht ein Start-up-Zentrum zum Thema Smart City. Firmengründer aus diesem Bereich sollen im Kreativlabor Hafven in der Nordstadt arbeiten. "Hafven ist ein ideales Labor dafür, wie Wirtschaft, Arbeit, Leben, Produktion und Mobilität in den Städten der Zukunft aussehen können", erklärte der Hafven-Geschäftsführer Jonas Lindemann gegenüber der HAZ. Bislang organisiert das Hafven vor allem Technik-Workshops und dient als Coworking-Space.

Das Hafven baut das Start-up-Zentrum gemeinsam mit Partnern auf: Das Land Niedersachsen fördert das Vorhaben mit über 100.000 Euro. Außerdem will das Hafven mehrere Konzerne als Partner gewinnen. "Wir sind bereits in Gesprächen mit verschiedenen großen Industrieunternehmen", sagte Lindemann. Die Firmen sollen die Start-ups finanzieren und im Gegenzug von deren Innovationen profitieren.

Sechs Zentren in Niedersachsen

Außer dem Smart-City-Zentrum in Hannover fördert das Land Niedersachsen fünf weitere Start-up-Zentren. In Braunschweig soll es um Mobilität gehen, in Göttingen um Lebenswissenschaften und Medizintechnik, in Lüneburg um IT und die Medienbranche, in Oldenburg um Energie und Klimaschutz sowie Gesundheitswirtschaft und in Osnabrück um Agrar- und Ernährungswirtschaft. Insgesamt stellt das Land für diese Zentren Fördergelder in Höhe von einer Million Euro bereit.

Von Christian Wölbert

Der Volkswagen-Konzern will seine Investitionen in die Elektromobilität bis zum Jahr 2030 auf 20 Milliarden Euro steigern. Bis 2025 brächten die Konzernmarken insgesamt mehr als 80 neue Autos mit E-Motor auf den Markt – darunter rund 50 reine E-Autos und 30 Plug-in-Hybride.

12.09.2017

Die deutschen Küstenländer fordern einen schnelleren Ausbau der Windkraftanlagen auf dem Meer. Mit ihrer Forderung reagieren die Nordländer auf die sinkenden Kosten für die Stromproduktion auf hoher See. Es gibt aber Probleme mit Genehmigungen. 

Jens Heitmann 14.09.2017

Die Bundesumweltministerin bleibt beharrlich: Experten sollen prüfen, bei welchen Modellen technische Umbauten möglich sind. Angela Merkel mahnt: Industrie muss alternative Antriebe voranbringen.

13.09.2017
Anzeige