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Niedersachsen Hannover Rück: Naturkatastrophen werden teuer
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Hannover Rück: Naturkatastrophen werden teuer
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18:10 08.11.2017
Von Albrecht Scheuermann
Wegen der jüngsten Wirbelstürme und Erdbeben hat die Hannover Rück ihr Gewinnziel aufgegeben. Quelle: Symboldbild (Archiv)
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Hannover

Nun rechnet die drittgrößte Rückversicherung der Welt mit einem Nettoergebnis von etwa 800 Millionen Euro, wie sie Mittwoch mitteilte. Um einen noch stärkeren Gewinnrückgang zu verhindern, hat Hannover Rück den gesamten Bestand an börsennotierten Aktien verkauft und dabei hohe Kursgewinne realisiert. Dennoch blieb der Konzerngewinn in den ersten drei Quartalen mit knapp 550 Millionen Euro um rund 30 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Schuld daran sind allein die Hurrikane „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ sowie zwei schwere Erdbeben in Mexiko, die die Großschadenbelastung von Hannover Rück im dritten Quartal in die Höhe trieben.

Mit fast 900 Millionen Euro war sie in den ersten neun Monaten weit mehr als doppelt so hoch wie vor einem Jahr. Die Absicherung gegen die Folgen solcher Ereignisse sei nun einmal das Geschäft der Rückversicherung, betonte Konzernchef Ulrich Wallin. „Wir hoffen, so auch einen Beitrag zur Linderung humanitärer und wirtschaftlicher Folgen der Naturkatastrophen zu leisten.“

Für das kommende Jahr ist das Unternehmen optimistisch - was auch damit zusammenhängt, dass die Naturkatastrophen die Rückversicherungsprämien steigen lassen dürften. Der Konzerngewinn soll dann wieder eine Milliarde Euro übersteigen. Trotz des starken Gewinnrückgangs im laufenden Jahr können die Aktionäre mit einer unveränderten Dividende rechnen. Für 2016 hatte Hannover Rück 5 Euro je Aktie überwiesen.

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