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Niedersachsen Hannover Rück schlägt Munich Re
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Hannover Rück schlägt Munich Re
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19:48 07.02.2017
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Hannover/München

Der hannoversche Rückversicherer und seine Mutter Talanx profitierten 2016 von geringeren Schäden und steuerlichen Sondereffekten.

1,17 Milliarden Euro hat Hannover Rück nach vorläufigen Zahlen verdient – etwas mehr als im bisherigen Rekordjahr 2015. Für 2017 peilt Vorstandschef Ulrich Wallin den dritten Milliardengewinn der Unternehmensgeschichte an. Der Versicherungskonzern Talanx, zu dem neben Marken wie HDI auch gut die Hälfte der Hannover Rück gehört, erreichte 2016 ein Konzernergebnis von rund 900 Millionen Euro. Das sind 150 Millionen mehr als angepeilt und fast ein Viertel mehr als im Vorjahr. Für 2017 rechnet Talanx-Chef Herbert Haas mit einem Gewinn von rund 800 Millionen Euro 
– 50 Millionen mehr als zuletzt vorhergesagt.

Der scheidende Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard gab dagegen für das letzte Jahr unter seiner Führung den dritten Gewinnrückgang in Folge bekannt. So ließen Schäden durch Hurrikan „Matthew“, ein Erdbeben in Neuseeland und die Kosten der Ergo-Sanierung den Überschuss um eine halbe Milliarde auf 2,6 Milliarden Euro sinken.

Die Aufsichtsratsspitze des Oldenburger Energieanbieters EWE verlangt nach der Affäre um eine Spende an die Klitschko-Stiftung die Abberufung des Vorstandschefs Matthias Brückmann. Das bestätigte ein EWE-Sprecher am Dienstag. Zuvor hatte dies die "Nordwest-Zeitung" berichtet.

07.02.2017
Niedersachsen Weltweit drittgrößter Rückversicherer - Hannover Rück und Talanx übertreffen Gewinnziele

Erwartungen übertroffen: Der Rückversicherer Hannover Rück und sein Mutterkonzern Talanx haben das Jahr 2016 mit deutlich mehr Gewinn abgeschlossen als geplant. Der MDax-Konzern teilte am Dienstag mit, dass der Überschuss der Hannover Rück erneut die Milliardenschwelle überschritten haben dürfte.

07.02.2017

Nach einer umstrittenen Spende von 253.000 Euro wächst der Druck auf den Chef des Oldenburger Energieanbieters EWE, Matthias Brückmann. Am Dienstag soll das Präsidium des Aufsichtsrates über mögliche Konsequenzen beraten, wie Aufsichtsratsmitglied Immo Schlepper am Montag bestätigte.

06.02.2017
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