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Hannover Rück spannt neues Sicherheitsnetz auf

Rückversicherung Hannover Rück spannt neues Sicherheitsnetz auf

Die Naturkatastrophen in Japan haben bei der Hannover Rück zu Buche geschlagen – doch lange nicht so gravierend, wie befürchtet. Der weltweite drittgrößte Rückversicherer hatte die Risiken zuvor abgegeben. Genauso ist es für die anstehende Hurrikan-Saison in den USA geplant.

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Hannover Rück will sich für die anstehende Hurrikan-Saison in den USA absichern.

Quelle: dpa

Hannover. Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück spannt nach den Katastrophen des ersten Halbjahrs ein neues Sicherheitsnetz auf. Für die anstehende Hurrikan-Saison in den USA hat das im MDax notierte Unternehmen zusätzlichen Schutz bei anderen Rückversicherern eingekauft, wie aus einer Präsentation von Vorstandschef Ulrich Wallin zum Investorentag am Donnerstag in Hannover hervorgeht. Mit dem Schritt stockt der Vorstand die sogenannte Rückdeckung in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung wieder auf. Diese dürfte infolge der Katastrophen der ersten sechs Monate auf 300 Millionen Euro zusammengeschmolzen sein.

Die Erdbeben und der Tsunami in Japan hatten die Hannover Rück im März auch deshalb nur mit 232 Millionen Euro getroffen, weil das Unternehmen übernommene Risiken teilweise an andere Rückversicherer und den Kapitalmarkt abgegeben hatte. Allerdings hatten im ersten Quartal auch die Hochwasser in Australien und das Erdbeben in Neuseeland hohe Belastungen gebracht. Das daraufhin auf 500 Millionen Euro gesenkte Gewinnziel hielt Wallin am Donnerstag aufrecht. Die Katastrophe in Japan führe zu höheren Preisen in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung, sagte er.

Unterdessen will die Hannover Rück in der Lebens-Rückversicherung weiter wachsen - sowohl aus eigener Kraft als auch durch Zukäufe. Die Prämieneinnahmen sollen pro Jahr mittelfristig im Schnitt um sieben bis neun Prozent pro Jahr wachsen. Zukäufe sollen die Steigerung sogar auf 10 bis 12 Prozent bringen. „Wir werden uns weiter nach Übernahmezielen umschauen“, heißt es in der Präsentation des Chefs von Hannover Life Re, Wolf Becke.

jhe/dpa

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