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VW-Leiharbeiter in Hannover sorgen sich um Jobs

Abgas-Affäre VW-Leiharbeiter in Hannover sorgen sich um Jobs

Die Sorge um ihren Job treibt derzeit 900 Zeitarbeiter im hannoverschen VW-Werk um. Grund ist die Befürchtung, der Abgas-Skandal bei Volkswagen könne sich auf das Image und das Geschäft des Konzerns auswirken. Dabei hatte VW die Leiharbeiter zur Produktion von T5 und T6 gerade erst eingestellt.

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Über viele Wochen wurden T5 und T6 in Hannover parallel gefertigt – zum Teil von Leiharbeitern.

Quelle: dpa

Hannover. Sollte der Absatz zurückgehen, würden die Leiharbeiter dies als erste spüren. Der VW-Betriebsrat hat die Bundesregierung deshalb bereits aufgefordert, auch für Zeitarbeiter Kurzarbeit möglich zu machen.

Die Beschäftigten in Hannover sind in den vergangenen Monaten an Bord geholt worden. Die Umstellung auf die sechste Generation des Transporters und der Ausbau der Fertigung des Pick-ups Amarok hätten für erhöhten Personalbedarf gesorgt, heißt es. Über viele Wochen wurden T5 und T6 in Hannover parallel gefertigt. Die bei der VW-Tochter Autovision angestellten Zeitarbeiter wurden teils für sechs Monate, teils für ein Jahr „gebucht“. Diverse Verträge liefen noch in diesem oder Anfang kommenden Jahres aus, heißt es.

Welche Chancen die Zeitarbeiter auf eine Verlängerung haben, ist ungewiss. Entwicklung von Absatz und Beschäftigungssituation seien derzeit nicht absehbar, so ein Sprecher. Man tue aber alles, um die Beschäftigung zu sichern. Die von hier aus geführte Marke VW Nutzfahrzeuge verzeichnete im September zwar einen weltweiten Absatzrückgang um 4 Prozent, beim hier gebauten Transporter sogar um gut 9 Prozent. Das liege allerdings nur an den späten Werksferien, heißt es. VW hat in den vergangenen Jahren Tausende Leiharbeiter in feste Jobs übernommen. Das steht ihnen nach drei Jahren als Zeitarbeiter im Werk zu.

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