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Hedge-Fonds fordert Reform bei VW

Finanzinvestor kauft Aktien im Milliardenwert Hedge-Fonds fordert Reform bei VW

Der „Financial Times“ zufolge hat sich der britische Finanzinvestor TCI in den vergangenen Wochen Volkswagen-Aktien im Wert von 1,2 Milliarden Euro aufgekauft und sich damit einen Anteil von zwei Prozent gesichert. Dabei handelte es sich jedoch um Vorzugsaktien, die nicht stimmberechtigt sind.

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Quelle: dpa

Hannover/Berlin . Missmanagement, überbezahlte Manager, zu hohe Personalkosten: Mit schwerem Geschütz attackiert der britische Finanzinvestor TCI die Verantwortlichen bei Volkswagen. Der „Financial Times“ zufolge hatte der Fonds in den vergangenen Wochen Volkswagen-Aktien im Wert von 1,2 Milliarden Euro aufgekauft und sich damit einen Anteil von zwei Prozent gesichert. Allerdings handele es sich um Vorzugsaktien, die nicht stimmberechtigt sind.

Die TCI-Aktienkäufe werden im VW-Aufsichtsrat gelassen zur Kenntnis genommen. „Natürlich ist das keine gute Nachricht, aber ich gehe nicht davon aus, dass uns das vor größere Probleme stellen wird“, sagte einer der 20 Chefaufseher von VW. Dies gelte auch für die vom TCI-Chef Chris Hohn geäußerte Kritik an der VW-Machtarchitektur. Hohn wird vom „Manager Magazin“ und der „Financial Times“ zitiert: „Es ist das schmutzige Geheimnis des Volkswagen-Konzerns, dass das Management über Jahre reichhaltig entlohnt wurde, obwohl es einen Kollaps der Produktivität und des Gewinns zu verantworten hat.“

Unklar ist, wie TCI Einfluss bei VW mit seiner stabilen Aktionärsstruktur gewinnen will. Aus dem Umfeld eines anderen Aufsichtsrates hieß es, die Einflussmöglichkeiten der Aktionäre bei VW seien durch die Verteilung der stimmberechtigten Stammaktien auf die Familie Porsche/Piëch, das Land Niedersachsen und den Großaktionär Katar sehr begrenzt. „Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass wir derzeit Wichtigeres zu tun haben, als uns mit einem aggressiven Finanzinvestor herumzuärgern.“

dpa

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