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Helma AG erreicht Ziele nicht

Bauwirtschaft Helma AG erreicht Ziele nicht

Das Unternehmen leidet unter knappen Kapazitäten bei Bauhandwerkern. Umsatz und Auftragseingang blieben 2017 unter Plan, das Gewinnziel wird aber erreicht.

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Die Helma AG baut Einfamilienhäuser, verwirklicht aber auch viele Projekte im Geschosswohnungsbau. 

Quelle: Florian Wallenwein

Lehrte.  Das börsennotierte Bauunternehmen Helma aus Lehrte hat am Freitag mit einer negativen Nachricht seinen Aktienkurs in den Keller geschickt. Das Geschäft lief im Jahr 2017 deutlich schwächer als geplant. Der Auftragseingang blieb mit 245 Millionen  fast 15 Prozent unter dem Vorjahr und erreichte auch nicht die geplante Mindestgröße von 258 Millionen Euro. Der Umsatz dürfte nur in etwa das Vorjahresniveau von 264 Millionen Euro erreichen und damit die  Zielgröße von 290 Millionen Euro erheblich verfehlen. Verantwortlich für das Minus war nach Unternehmensangaben die Wohnungsbausparte, während das Geschäft mit Ferienimmobilien einen Rekord erzielt habe.

Bereits im Februar vergangenen Jahres hatte die Helma Eigenheimbau AG ihre Jahresziele kassiert. Dass nun nicht einmal die schon herabgesetzten Marken erreicht wurden, liegt nach Unternehmensangaben an den knappen Ressourcen für die „qualitativ hochwertige Herstellung“ von Häusern und Wohnungen. Finanzvorstand Gerrit Janssen  verwies auf den Boom in der Baubranche. „Jeder Handwerker und Lieferant erlebt gerade eine goldene Zeit.“ Allerdings ergäben sich aus der hohen Nachfrage weiterhin sehr gute Marktchancen für Helma.

Immerhin soll der Vorsteuergewinn des zurückliegenden Jahres im Zielkorridor zwischen 18,5 und 19,5 Millionen Euro landen. Künftig will das Lehrter Unternehmen nur noch den geplanten Konzerngewinn nennen. Für das laufende Jahr werden 21 bis 22,5 Millionen Euro angepeilt, für das kommende 23,5 bis 26 Millionen Euro.  Die Helma-Aktie reagierte auf die Neuigkeiten mit einem zeitweiligen Kurssturz von 20 Prozent, konnte sich später aber wieder etwas erholen.

Von Albrecht Scheuermann

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