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Angriff der Kuschelroboter auf der Hannover-Messe

Highlights Angriff der Kuschelroboter auf der Hannover-Messe

Auf der Hannover-Messe dominieren Roboter und die vernetzte Produktion. Ein Blick beim Rundgang zeigt, dass neue Roboter nicht nur rücksichtsvoll mit Menschen zusammenarbeiten, sondern dass sie auch immer leichter zu programmieren und erstaunlich günstig sind.

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Bosch-Roboter auf der Hannover-Messe 2017

Quelle: cwo

Hannover. "Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen", lautet das wichtigste Gesetz für Roboter in einer Kurzgeschichte von Isaac Asimov aus dem Jahr 1942. Was damals Science-Fiction war, ist heute auf der Hannover-Messe in der Praxis zu sehen: Aktuelle Industrieroboter arbeiten Hand in Hand mit Menschen zusammen, ganz ohne Verletzungsgefahr.

Die sogenannten kollaborativen Roboter oder Cobots gibt es zwar schon seit einigen Jahren. Aber sie werden nun immer feinfühliger. Ein Roboterarm von Bosch zum Beispiel erfasst mit Sensoren, wenn ein Mensch ihm nahe kommt. Dann hält er schon vor der Berührung inne. Bislang stoppten vergleichbare Roboter erst, wenn sie einen Widerstand spürten. Auch der Hersteller Festo aus Esslingen zeigt auf der Messe sanfte Roboter: Sie werden mit Druckluft betrieben statt mit Elektromotoren und haben eine weiche Textiloberfläche.

Außerdem sind die Roboter immer einfacher zu programmieren. Damit wollen die Hersteller sie auch kleinen Mittelständlern, die nur wenige IT-Experten beschäftigen, schmackhaft machen. Das Start-up Franka Ermika aus München verspricht Käufern seines Roboterarms, dass sie innerhalb eines Tages die Programmierung beherrschen. Für einfache Aufgaben braucht man noch nicht einmal Kenntnisse in einer Programmiersprache. Man reiht einfach am PC Symbole mit verschiedenen Aufgaben hintereinander.

Die 40-Mitarbeiter-Firma will ihren Roboterarm außerdem zu einem erstaunlich günstigen Preis anbieten: Für 11.000 Euro bekommt man den Arm und einen zugehörigen Greifer. Das ist auch für Mittelständler erschwinglich, sogar für technikbegeisterte Privatkunden. Mit einer Nutzlast von drei Kilogramm ist der Arm allerdings schwächer als die teureren Exemplare von Bosch, Kuka und Co.

Die Hannover-Messe wird am Sonntagabend von Angela Merkel und der polnischen Ministerpräsidentin Beata Szydlo eröffnet. 6500 Aussteller zeigen Produkte und Dienstleistungen für die Industrie. Außer zu Robotern und Automatisierungstechnik gibt es Schwerpunkte zu Energie, Forschung, Antriebstechnik und weiteren Bereichen.

Von Christian Wölbert

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