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Ist der Job der Messe-Hostessen zu hart?

Arbeitsbedingungen auf der Cebit Ist der Job der Messe-Hostessen zu hart?

Für Besucher öffnet die Cebit erst um 9 Uhr ihre Tore. Die Aussteller kommen natürlich schon früher auf das Gelände – und erwarten das auch von ihren Hosts und Hostessen. Nun klagen einige am Stand von Huawei über harsche Arbeitsbedingungen - das Unternehmen wiegelt ab.

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Elf Stunden Arbeit - hinsetzen nicht erlaubt.

Quelle: Surrey

Hannover. Die Hosts und Hostessen dienen entweder als Blickfang oder müssen auch kleinere Dienstleistungen erbringen: Ansprechpartner vermitteln, Werbematerial verteilen, Getränke ausschenken – und dabei immer nett lächeln. Unter Studenten gelten Messen in der Regel als eine der leichteren Möglichkeiten, sich schnell vergleichsweise viel dazuzuverdienen: Um die 500 Euro bleiben an fünf Tagen meist hängen.

Doch es gibt offenbar auch Ausnahmen. Auf dem Stand des Telekommunikationsausrüsters Huawei klagen Hostessen nach den ersten Messetagen über harte Arbeitsbedingungen und harsche Ansprachen. Die jungen Mitarbeiterinnen müssten bereits um 8 Uhr am Stand sein, Dienstschluss sei immer erst gegen 19 Uhr, also eine Stunde nach Messeende, heißt es. In den elf Stunden dazwischen dürften sie nur eine Pause von 45 Minuten einlegen; hinsetzen sei während der „Standzeiten“ nicht erlaubt, berichten Mitarbeiterinnen. Jede der zwei Dutzend Hostessen müsse täglich mindestens 50 Geschäftskunden nach ihren Eindrücken und Wünschen befragen und die Daten auf den Papierbögen am Abend mit einem der fünf verfügbaren iPads noch selbst erfassen.

Fünf Umfragen pro Stunde klingen machbar – wenn allerdings wie am ersten Messetag wenig Publikumsverkehr in der Halle herrsche, seien solche Vorgaben kaum zu erfüllen, heißt es. Die Verantwortlichen sähen das hingegen anders: Wer dennoch eine akzeptable Zahl von ausgefüllten Umfragen vorweise, werde mit Kugelschreibern oder Gimmicks belohnt – „die anderen wurden dafür vor versammelter Mannschaft runtergeputzt“, sagt eine Mitarbeiterin.

Bei Huawei kann man die Vorwürfe nicht nachvollziehen. Die Hostessen würden den Tag über mit Getränken versorgt, und es sei „keineswegs verboten, sich auch ab und zu hinzusetzen“, sagt ein Unternehmenssprecher. Mitarbeiterinnen, die mehr als 50 Befragungen schafften, bekämen einen Preis – es werde aber niemand, der weniger abliefere, „an den „Pranger gestellt“. Im Übrigen sei nicht Huawei für die Arbeitszeiten verantwortlich, sondern der Dienstleister Event it AG, eine Tochter der Messegesellschaft. Diese beschäftigt während der Cebit insgesamt 200 Hostessen. Man überprüfe die Arbeitsbedingungen an den Ständen täglich, sagt Geschäftsführer Marcus Eibach. Es gebe bisher keine Beschwerden.

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