Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Jobabbau wird Thema bei Eon-Betriebsversammlung

Stellenkürzungen Jobabbau wird Thema bei Eon-Betriebsversammlung

Die Belegschaft der Eon-Kraftwerkstochter in Hannover erhofft sich von einer Betriebsversammlung am Freitag Klarheit über erste Eckpunkte der geplanten Stellenstreichungen. Details zu den drohenden Kürzungen für die rund 1000 Beschäftigten in der niedersächsischen Landeshauptstadt seien jedoch nicht zu erwarten, hieß es bei Verdi.

Voriger Artikel
Einigung zwischen Metronom und GDL ist nicht in Sicht
Nächster Artikel
Hapag-Lloyd fährt tiefer ins Minus

Bei Eon drohen massive Stellenkürzungen.

Quelle: dpa

Hannover. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi treffen sich die Beschäftigten um 10.00 Uhr in der Zentrale der Eon Kraftwerke GmbH. Dort will der Betriebsrat mit besorgten Kollegen sprechen. Die Mitarbeitervertretung bestätigte am Donnerstag den Termin.

Details zu den drohenden Kürzungen für die rund 1000 Beschäftigten des größten deutschen Energiekonzerns in der niedersächsischen Landeshauptstadt seien jedoch nicht zu erwarten, hieß es bei Verdi:
„Es wird wohl noch in der Schwebe bleiben, wie viele Jobs wegfallen könnten.“ Eon-Chef Johannes Teyssen hatte am Mittwoch angekündigt, die Kollegen an den Standorten bald über die Folgen des Sparkurses zu informieren. Eine abschließende Entscheidung fällt nach Einschätzung von Verdi aber erst bei einer Aufsichtsratssitzung im November.

Weltweit will Eon bis zu 11 000 Jobs streichen, vor allem in der Verwaltung. Auch in Niedersachsen warnten Verdi und die Gewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IG BCE) vor einem möglichen Kahlschlag. Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) nahm Kontakt zur Düsseldorfer Konzernspitze auf. Der Chef der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, wandte sich am Donnerstag mit einem offenen Brief an Teyssen. Darin bat er ihn, beim Umbau des Unternehmens angesichts der Energiewende eng mit dem Betriebsrat und der Politik zusammenzuarbeiten.

„Der Druck muss erhöht werden, damit nicht einfach der Rotstift angesetzt wird“, forderte Thümler. Die Landtagsopposition und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) dringen ebenfalls auf eine stärkere Beteiligung und bessere Information der Mitarbeiter. Branchenexperten sehen den beschleunigten Atomausstieg nicht als alleinigen Grund für die massiven Sparpläne. Viele Beobachter machen auch Managementfehler für die Einschnitte verantwortlich.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Energieriese
Foto: Arbeitnehmer drohen e.on mit der „großen Keule“.

In der Auseinandersetzung über den Abbau von bis zu 11.000 Arbeitsplätzen beim Energieriesen e.on hat Konzernchef Johannes Teyssen sein Sparprogramm mit überhöhten Personalkosten begründet. Der Konzern könne in diesem Punkt mit der Konkurrenz derzeit nicht mithalten, sagte Teyssen am Freitag auf einer Betriebsversammlung in Hannover.

mehr
Mehr aus Niedersachsen

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 128,50 -1,23%
CONTINENTAL 192,37 -0,45%
TUI 14,53 -0,17%
SALZGITTER 37,06 -1,07%
HANNO. RÜCK 104,40 -1,29%
SYMRISE 61,96 +0,40%
TALANX AG NA... 35,30 -0,70%
SARTORIUS AG... 84,30 +0,98%
CEWE STIFT.KGAA... 75,39 +2,49%
DELTICOM 14,12 +2,05%
DAX
Chart
DAX 12.136,50 -1,04%
TecDAX 2.255,50 -0,52%
EUR/USD 1,1737 -0,28%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

RWE ST 20,32 +1,04%
FMC 79,60 +0,70%
FRESENIUS... 69,67 +0,41%
DT. BANK 14,01 -3,16%
HEID. CEMENT 80,33 -1,30%
DT. POST 35,04 -1,27%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 124,50%
Crocodile Capital MF 102,07%
Allianz Global Inv AF 99,22%
BlackRock Global F AF 96,84%
Commodity Capital AF 90,58%

mehr