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Jobabbau wird Thema bei Eon-Betriebsversammlung

Stellenkürzungen Jobabbau wird Thema bei Eon-Betriebsversammlung

Die Belegschaft der Eon-Kraftwerkstochter in Hannover erhofft sich von einer Betriebsversammlung am Freitag Klarheit über erste Eckpunkte der geplanten Stellenstreichungen. Details zu den drohenden Kürzungen für die rund 1000 Beschäftigten in der niedersächsischen Landeshauptstadt seien jedoch nicht zu erwarten, hieß es bei Verdi.

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Bei Eon drohen massive Stellenkürzungen.

Quelle: dpa

Hannover. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi treffen sich die Beschäftigten um 10.00 Uhr in der Zentrale der Eon Kraftwerke GmbH. Dort will der Betriebsrat mit besorgten Kollegen sprechen. Die Mitarbeitervertretung bestätigte am Donnerstag den Termin.

Details zu den drohenden Kürzungen für die rund 1000 Beschäftigten des größten deutschen Energiekonzerns in der niedersächsischen Landeshauptstadt seien jedoch nicht zu erwarten, hieß es bei Verdi:
„Es wird wohl noch in der Schwebe bleiben, wie viele Jobs wegfallen könnten.“ Eon-Chef Johannes Teyssen hatte am Mittwoch angekündigt, die Kollegen an den Standorten bald über die Folgen des Sparkurses zu informieren. Eine abschließende Entscheidung fällt nach Einschätzung von Verdi aber erst bei einer Aufsichtsratssitzung im November.

Weltweit will Eon bis zu 11 000 Jobs streichen, vor allem in der Verwaltung. Auch in Niedersachsen warnten Verdi und die Gewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IG BCE) vor einem möglichen Kahlschlag. Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) nahm Kontakt zur Düsseldorfer Konzernspitze auf. Der Chef der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, wandte sich am Donnerstag mit einem offenen Brief an Teyssen. Darin bat er ihn, beim Umbau des Unternehmens angesichts der Energiewende eng mit dem Betriebsrat und der Politik zusammenzuarbeiten.

„Der Druck muss erhöht werden, damit nicht einfach der Rotstift angesetzt wird“, forderte Thümler. Die Landtagsopposition und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) dringen ebenfalls auf eine stärkere Beteiligung und bessere Information der Mitarbeiter. Branchenexperten sehen den beschleunigten Atomausstieg nicht als alleinigen Grund für die massiven Sparpläne. Viele Beobachter machen auch Managementfehler für die Einschnitte verantwortlich.

dpa

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Energieriese
Foto: Arbeitnehmer drohen e.on mit der „großen Keule“.

In der Auseinandersetzung über den Abbau von bis zu 11.000 Arbeitsplätzen beim Energieriesen e.on hat Konzernchef Johannes Teyssen sein Sparprogramm mit überhöhten Personalkosten begründet. Der Konzern könne in diesem Punkt mit der Konkurrenz derzeit nicht mithalten, sagte Teyssen am Freitag auf einer Betriebsversammlung in Hannover.

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