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KKH will Beitragssatz senken

Krankenkasse KKH will Beitragssatz senken

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) will ihre Ausgaben senken, um ihren Mitgliedern einen niedrigeren Beitragssatz bieten zu können. „Wir sind im Augenblick recht teuer“, sagte der neue Vorstandschef Wolfgang Matz am Freitag, der sein Amt Anfang Oktober antritt.

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Will Reformen: KKH-Chef Wolfgang Matz.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Der 49-jährige Theologe folgt auf Ingo Kailuweit, der zum Monatsende in den Ruhestand tritt. Die KKH hat ihren Zusatzbeitrag im April auf 1,5 Prozent angehoben - damit liegt der Beitragssatz insgesamt bei 16,1 Prozent. Wer monatlich 3500 Euro brutto verdient, zahlt damit einen Beitrag von 308 Euro, bei der günstigsten Kasse wären es knapp 32 Euro weniger. „Wir verlieren aber keine Mitglieder, weil bei uns das Verhältnis von Preis und Leistung stimmt“, sagte Matz. Umfragen zeigten, dass die Versicherten mit der Freundlichkeit und Kompetenz der KKH-Mitarbeiter sehr zufrieden seien.

Um auf Augenhöhe mit günstigeren Anbietern zu kommen, will Matz an mehreren Punkten ansetzen. Zusammen mit anderen Ersatzkassen und Partnern aus dem Lager der Betriebs- und Innungskrankenkassen werde die KKH günstigere Versorgungsverträge mit verschiedenen Leistungserbringern aushandeln. Mit einem Marktanteil von bundesweit weniger als 3 Prozent könne die KKH diese Aufgabe alleine nicht so gut schultern.

Zudem dringt der neue KKH-Chef auf Änderungen bei der Verteilung der Einnahmen unter den Kassen. Der Großteil der Mitgliedsbeiträge wird vom sogenannten Gesundheitsfonds an die Kassen nach dem Grundsatz weitergeleitet, dass für bestimmte Erkrankungen mehr Geld fließt als für andere. An diesem Prinzip will Matz festhalten, weil keine Kasse im Wettbewerb benachteiligt werden dürfe. Er möchte aber nachjustieren: Der Verteilschlüssel sei zu anfällig für Manipulationen. „Da ist von Mitbewerbern gearbeitet worden.“

Von der nächsten Bundesregierung erhoft sich die KKH, dass sie zur paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung zurückkehrt. Aktuell ist der Arbeitgeberanteil bei 7,3 Prozent eingefroren, den Rest zahlen die Arbeitnehmer. Das Interesse der Arbeitgeber an der Kostendämpfung sei daher begrenzt, sagte Matz.

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