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Niedersachsen Metronom sieht seine Zukunft gefährdet
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Metronom sieht seine Zukunft gefährdet
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18:08 08.07.2011
Falls die GDL sich durchsetze, könne der Metronom nicht mehr mit der Deutschen Bahn konkurrieren, sagt das Unternehmen. Quelle: dpa
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Uelzen

Unverändert harte Fronten im Tarifstreit beim Metronom: Die Forderungen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) gefährden aus Sicht der Regionalbahn den Wettbewerb auf der Schiene in Niedersachsen. Falls die GDL sich durchsetze, könne der Metronom nicht mehr mit der Deutschen Bahn konkurrieren, teilte das Bahnunternehmen am Freitag mit. Der letzte Metronom-Zug fahre dann im Jahr 2018 mit Auslaufen der letzten Konzession. Das Bahnunternehmen hatte am Vortag Bürgermeister entlang seiner Strecken über den Konflikt informiert und für seine Position geworben.

Die GDL möchte einheitliche Rahmenbedingungen für alle Lokführer in Deutschland erreichen. Mit der Deutschen Bahn und einigen Wettbewerbern wurde eine Einigung bereits erzielt. Metronom und drei weitere Regionalbahnen boten nun eine Schlichtung an. Metronom-Geschäftsführer Wolfgang Birlin erklärte, die GDL blockiere das Angebot, weil sie die Klärung wesentlicher Streitpunkte zur Vorbedingung für eine Schlichtung mache. Falls es erneut zu einem Streik komme, werde Metronom künftig einen Notfahrplan mit einem Zweistundentakt anbieten, teils würden jedoch Busse eingesetzt.

In Südniedersachsen sollte unterdessen der Streik bei der Cantus-Bahn voraussichtlich auch am Wochenende weitergehen. Etwa die Hälfte der Züge kann aber dennoch fahren. Das Unternehmen betreibt die Regionallinien von Göttingen nach Kassel und Eisenach.

frx/dpa

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