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Ausfall bei vielen Sparkassen-Geldautomaten

Netzwerkstörung Ausfall bei vielen Sparkassen-Geldautomaten

Vorübergehend außer Betrieb! - Viele Sparkassen-Kunden haben am Freitag vergeblich versucht, Bares an Geldautomaten abzuheben. Eine technische Panne legte die Automaten in mehreren Bundesländern stundenlang lahm.

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In mehreren Bundesländern sind die Geldautomaten der Sparkasse ausgefallen.

Quelle: dpa/Archiv

Hannover/Köln. Zehntausende Kunden in verschiedenen Bundesländern haben am Freitag über Stunden hinweg kein Geld an Sparkassen-Automaten bekommen. Wer an einem von mehreren Tausend Geldautomaten im Rheinland, Bremen, Saarland, Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg Bares abheben wollte, hatte Pech: Die Geräte spuckten weder Geld noch Kontoauszüge aus, auch Überweisungen waren unmöglich. Erst am frühen Nachmittag konnte die Störung behoben werden.

Grund für den Stillstand sei eine "recht flächendeckende Netzwerkstörung" gewesen, sagte ein Sprecher der Frankfurter Finanz Informatik, die für die Sparkassen die Auszahlungsgeräte betreibt. Der zentrale IT-Dienstleister der Sparkassen betreut in diesen Regionen insgesamt 117 Institute.

Die Störung begann am Vormittag und hielt über mehrere Stunden an. Die erste Fehlermeldung ging am Morgen gegen 7.00 Uhr in Frankfurt ein, sagte der Sprecher. Bis zum frühen Nachmittag gab es Bares bei vielen Instituten der Sparkassengruppe nur am Banktresen - oder gegen Gebühr bei der Konkurrenz. Allerdings war der Ausfall selbst in den betroffenen Regionen nicht komplett, wie der Sprecher erklärte: "Es gibt Sparkassen, bei denen alles funktioniert." Das hänge von den Netzwerkleistungen ab, die die Finanz Informatik für die einzelnen Institute erbringe.

Insgesamt waren wohl "mehrere Tausend" der rund 25 000 Automaten betroffen, die das Unternehmen bundesweit für die Sparkassen betreibt. Neben den Geldautomaten legte die Störung auch Kontoauszugsdrucker lahm. Nach Angaben des Sprechers konnte hingegen ungestört mit EC- oder Kreditkarten im Handel bezahlt werden. Auch das Online-Banking blieb von der Störung unberührt.

dpa

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