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Renschler will VWN in die USA bringen

Neuer LKW-Chef sieht Chancen Renschler will VWN in die USA bringen

Der neue Lkw-Chef im Volkswagen-Konzern, Andreas Renschler, will die internationale Expansion der hannoverschen Marke VW Nutzfahrzeuge (VWN) vorantreiben. „Ich sehe für VWN den nordamerikanischen Raum und Asean als große Chance“, sagte Renschler der VW-Hauszeitung „News Transporter“.

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Sieht Chancen für VWN in Nordamerika und Südostasien: der neue LKW-Chef Andreas Renschler.

Quelle: dpa/Archiv

Hannover. Asean ist der Verbund südostasiatischer Staaten. China dagegen sei noch kein „so großer“ Transportermarkt, erklärte Renschler.

VWN peilt schon länger neue Märkte außerhalb der bisher wichtigsten Absatzregionen Europa und Südamerika an. Exporte in die USA verhindern derzeit noch hohe Zölle. Außerdem ist beispielsweise der Pick-up der Hannoveraner zu klein für den US-Markt. Eine Anpassung der VWN-Modelle an lokale Vorlieben sei nötig, betonte Renschler. Die Baukästen im Konzern machten das jedoch möglich, „ohne vollständig neue Produkte zu entwickeln“.

VWN-Chef Eckhard Scholz sondiert unter anderem für den neuen Großtransporter Crafter, der im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll, ob sich das Fahrzeug - ähnlich wie bereits der Sprinter von Mercedes - auch in den USA verkaufen würde. Früher wurden Crafter und Sprinter komplett von Daimler gefertigt. Die neue Generation wird VWN selbst bauen - in einer neuen Fabrik in Polen. Den Crafter bezeichnete Renschler als „Nagelprobe“ für die Marke. „Wir reden über eine vollständige Neuentwicklung, den Bau einer Fabrik und die Verdoppelung der Stückzahl.“ Hier müsse VWN „auf der ganzen Linie einen sehr guten Job machen“.

Schon in diesem Jahr hatte die VWN-Mannschaft zwei Generationswechsel zu bewerkstelligen - beim Caddy im Werk Posen und beim Transporter in Hannover. Der letzte T5 lief im Werk Stöcken am 7. Juli vom Band, zuvor hatten die Beschäftigten wochenlang beide Generationen parallel produziert. „Den Modellwechsel haben unsere Fabriken überzeugend geschafft“, sagte gestern VWN-Vertriebschef Bram Schot. Für Caddy 4 und T6 seien die Auftragsbücher bereits gut gefüllt.

Dennoch hinterlässt ein Modellwechsel immer noch Bremsspuren in den Verkaufszahlen. So ging der VWN-Absatz im Juni um 2 Prozent zurück. In der ersten Jahreshälfte blieb jedoch ein Plus von 2,4 Prozent auf 222 900 Fahrzeuge. Wachstumsmotor war dabei erneut der Transporter, dessen Verkäufe um 8,8 Prozent auf 88 800 Fahrzeuge zulegten.Vor allem in Großbritannien, Spanien und Italien waren die VWN-Modelle stark gefragt.

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