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Niedersachsen Ernte läuft im Norden auf Hochtouren
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Ernte läuft im Norden auf Hochtouren
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17:50 06.08.2015
Typisches Bild: In diesen Tagen läuft die Ernte auf Hochtouren. Quelle: dpa
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Hannover

Nach den Mähdreschern übernehmen Strohpressen das Feld. Sie sammeln die zurückgebliebenen Strohreihen ein und pressen sie zu Rund- oder Quaderballen. Die werden in Folie verpackt am Feldrand gelagert oder auf Tiefladern in die Scheunen gefahren. Die Ballen können bis zu 300 Kilogramm wiegen. Für Pferde- oder Kleintierhalter werden daher auch Kleinballen gepresst, die mit 15 Kilogramm viel handlicher sind.

Das Stroh wird in Regionen mit Tierhaltung vor allem als Einstreu benötigt. Zudem könnten die Halme von Raps, Gerste und Weizen in Strohheizkraftwerken verfeuert werden, um Strom zu erzeugen. Dazu werden sie für einen besseren Brennwert oft zu Pellets verarbeitet.

Berücksichtigen müssen die Bauern auch den Düngewert des Strohs. Wird es beim Dreschen gleich gehäckselt und auf dem Acker gelassen, wirke sich das positiv auf die Bodenfruchtbarkeit aus. Wird es aber vom Feld weggefahren, gingen je Tonne Stroh bis zu drei Kilogramm Phosphat und 20 Kilogramm Kali verloren. Daher kommt es nach der Nutzung als Einstreu auch oft als Mist wieder zurück auf den Acker.

Ob das Stroh gepresst wird oder gehäckselt auf dem Feld bleibt, muss der Landwirt entscheiden, bevor er mit dem Mähdrescher losfährt. Die Maschine erledige beides in einem Arbeitsgang mit dem Ausdreschen der Körner und muss zuvor entsprechend eingestellt werden.

dpa

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