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So feiert Niedersachsens Wirtschaft am Maschsee

Sommerfest der INW So feiert Niedersachsens Wirtschaft am Maschsee

Das Institut der norddeutschen Wirtschaft (INW) hat am Donnerstag zum 16. Mal zum Sommerfest der niedersächsischen Wirtschaft geladen. Bei mäßigem Sommerwetter traf man sich im Strandbad am Maschsee.

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Von links: Werner M. Bahlsen, Ministerpräsident Stephan Weil, Deutschlands Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, Niedersachsens Landtagspräsident Bernd Busemann und Volker Müller.

Quelle: Körner

Hannover. Planung ist nicht alles im Wirtschaftsleben, aber ohne Planung ist alles nichts. Dies gilt nicht zuletzt für Veranstaltungen, die dem zwanglosen Netzwerken dienen. Das Institut der norddeutschen Wirtschaft (INW) kann in dem Bereich auf allerlei Erfahrung verweisen - seit 15 Jahren feiert das den Unternehmerverbänden nahestehende Institut schließlich schon das Sommerfest der niedersächsischen Wirtschaft in Hannover. Und selten waren die Rahmenbedingungen dafür so gut: Termin in der ersten Augusthälfte, als Treffpunkt das Strandbad am Maschsee. Die Planer jedenfalls hatten alles richtig gemacht. Nur das Wetter wollte sich nicht an ihre Vorgaben halten.

So mussten Werner M. Bahlsen als INW-Vorsitzender und Unternehmerpräsident und sein Hauptgeschäftsführer Volker Müller bei nasskalten 14 Grad beim Defilée einiges an Durchhaltevermögen mitbringen. Die 1100 angemeldeten Gäste dürften am Ende nicht alle gekommen sein - aber das Handschüttel-Programm bei dem unfreundlichen Wetter war für die beiden Gastgeber schon eine Herausforderung. Müller hielt es da mit Wilhelm Busch: „Dauerhaftem schlechten Wetter, musst du mit Geduld begegnen.“

Das Institut der norddeutschen Wirtschaft (INW) hat am Donnerstag zum 16. Mal zum Sommerfest der niedersächsischen Wirtschaft geladen.  

Von links: INW-Vorsitzender Werner M. Bahlsen, Ernst August Prinz von Hannover und INW-Geschäftsführer Volker Müller.

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Außergewöhnlich hoch war der Anteil der Politiker an der Gästeschar. Bahlsen konnte nicht nur seine Freundin aus Kindertagen und heutige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Landtagspräsident Bernd Busemann (beide CDU) begrüßen.

Auch die Landesregierung zeigte sich unter Führung von Ministerpräsident Stephan Weil in Mannschaftsstärke - mit Ministern und Staatssekretären von SPD und Grünen. Das war nicht selbstverständlich, weil das Verhältnis der Unternehmerverbände zu Teilen der Landesregierung - um im Wetter-Bild zu bleiben - mitunter etwas unterkühlt ist. Aber in einem Monat stehen ja Kommunalwahlen an - und da springt so mancher über seinen Schatten.

Auch ein denkbarer Schatten-Spitzenkandidat ließ sich am Maschsee blicken - der frühere Kultusminister Bernd Althusmann. In Politikkreisen gilt der CDU-Mann, der zuletzt für die Konrad-Adenauer-Stiftung in Namibia und Angola arbeitete, als ausgemachter Herausforderer von Weil bei den Landtagswahlen in anderthalb Jahren. Am Donnerstag konnte sich Althusmann jedoch erst einmal ganz als Mann der Wirtschaft präsentieren: Seit Juni leitet er das hannoversche Büro eines Hamburger Personalberaters.

„Je internationaler und größer die Herausforderungen werden, desto wichtiger wird die gute Organisation im eigenen Bundesland“, meinte Müller. Wirtschaft und Politik hätten gleich mehrere Herausforderungen vor der Brust: etwa für eine gute Infrastruktur bei Verkehr, Energie und Digitalisierung zu sorgen sowie die Bildung für Jung und Alt voranzutreiben. Oder Flüchtlinge zu integrieren und eine qualifizierte Zuwanderung in den Arbeitsmarkt zu organisieren. Die Konzernlenker von Hörgeräteunternehmer Martin Kind über Messechef Wolfram von Fritsch bis hin zu Salzgitter-Oberaufseher Heinz-Gerhard Wente, die am Maschsee unter Heizpilzen der Kälte trotzten, werden das nur unterstützen können.

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