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Raststätte in Niedersachsen fällt bei ADAC-Test durch

Rastanlagen Raststätte in Niedersachsen fällt bei ADAC-Test durch

Der neue Rastanlagentest des ADAC offenbart zur Hauptreisezeit einige Mängel. Das gilt auch für sechs getestete Anlagen in Niedersachsen. Zwei von ihnen bekommen zwar ein „gut“ - doch eine Anlage fällt praktisch durch.

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Sechs ADAC-Tester hatten von Ende März bis Juli ohne Voranmeldung zweimal an unterschiedlichen Tagen in unterschiedlicher Besetzung 25 Raststätten und 25 Autohöfe geprüft.

Quelle: dpa

Laatzen. Beim neuen Rastanlagentest des ADAC stehen die niedersächsischen Rastanlagen zwischen Top und Flop. Als eine der beiden deutschlandweit schlechtesten Anlagen steht der Autohof Northeim an der A7 da. Er bekam die Note „mangelhaft“. Sechs niedersächsische Anlagen wurden getestet, teilte der ADAC am Donnerstag mit.

Die Raststätte Hildesheimer Börde an der A7 sowie die Raststätte Ems-Vechte an der A31 wurden mit „gut“ bewertet. „Ausreichend“ seien der Autohof Braunschweig an der A2 und die Autohöfe Bockel sowie Groß Mackenstedt an der A1.

Der ADAC nahm deutschlandweit 50 Autobahnraststätten und Autohöfe unter die Lupe. Im Vergleich zu früheren Tests gebe es insgesamt Fortschritte, sagte Testleiterin Simone Saalmann. In Sachen Gastronomie und Service, vor allem aber in der Hygiene hätten sich die Anlagen verbessert, die Toiletten seien besser ausgestattet.

Nur eine Raststätte schaffte ein „sehr gut“: Die Anlage Recknitz-Niederung an der Autobahn 19 in Mecklenburg-Vorpommern. Noch schlechter als der Autohof Northeim schnitt der Autohof Löbichau an der Autobahn 4 in Thüringen ab. Verschmutzte Toiletten, mäßige Gastronomie, kein Spielplatz und nicht einmal ein Kinderstuhl im Restaurant waren die Gründe für die schlechte Bewertung.

Beim Autohof Northeim bemängelten die Tester, dass er nicht behindertengerecht und nicht familienfreundlich sei. Immerhin sei das Warenangebot umfangreich und das Personal freundlich.

Sechs ADAC-Tester hatten von Ende März bis Juli ohne Voranmeldung zweimal an unterschiedlichen Tagen in unterschiedlicher Besetzung 25 Raststätten und 25 Autohöfe geprüft. Grundlage waren die Bedürfnisse einer vierköpfigen Familie mit Kleinkind.

frx/dpa

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