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Sparkasse will Filialnetz weiter ausdünnen

Fusionen erwartet Sparkasse will Filialnetz weiter ausdünnen

Die Sparkassen in Niedersachsen rechnen in den kommenden Jahren mit weiteren Fusionen, Filialschließungen und Personalabbau. Auch die Sparkasse Hannover will ihr Filialnetz weiter ausdünnen. „Wir werden uns unser Geschäftsstellennetz anschauen müssen“, sagt Vorstandschef Heinrich Jagau.

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Weil immer mehr Menschen Online-Banking machen, erwartet der Sparkassen-Verband eine weitere Runde bei den Filialschließungen.

Quelle: dpa/Symbolbild

Hannover. Bei den niedersächsischen Sparkassen wird es in den nächsten Jahren zu etlichen Fusionen kommen. Dies erwartet der Präsident des Sparkassenverbandes Niedersachsen, Thomas Mang. Auch die Schließung weiterer Filialen sei zu erwarten. Zwar stünden die 46 Sparkassen des Landes insgesamt gut da, aber die Situation dürfte speziell für kleinere Häuser schwieriger werden. „Sie werden auch durch die immer komplexere Regulatorik stärker unter Druck kommen“, sagte Mang. Dabei gehe es nicht nur um die dadurch verursachten Kosten. Manche Sparkassen dürften Schwierigkeiten haben, überhaupt die entsprechend qualifizierten Mitarbeiter zu finden.

Ob er auch Zusammenschlüsse in der Region Hannover erwartet, wollte der Sparkassenpräsident nicht sagen. Hier gibt es außer der Sparkasse Hannover noch drei kleine Institute in Burgdorf, Barsinghausen und Wunstorf. Derzeit gibt es Fusionsüberlegungen bei den Sparkassen Goslar, Hildesheim, Peine und Gifhorn-Wolfsburg. „Diese Pläne begrüßen wir“, erklärte Mang. Es sei wichtig, die Kräfte rechtzeitig zu bündeln - und nicht erst dann, wenn Probleme auftreten.

Die Sparkassen müssten in den nächsten Jahren wegen der schrumpfenden Erträge ihre Filialnetze weiter ausdünnen sowie Personal abbauen. „Das wird zu unangenehmen Diskussionen führen, aber das müssen wir aushalten.“ Entlassungen seien aber ausgeschlossen - es gehe um einen „sanften Abbau“. Zugleich sei aber eine qualitative Aufrüstung erforderlich: Die Kreditinstitute müssten mehr in die Ausbildung der Mitarbeiter investieren.

Die Umbauarbeiten an der Sparkasse am Raschplatz sind abgeschlossen. 

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Auch bei der Sparkasse Hannover wird es in den nächsten Jahren wohl weitere Filialschließungen geben. „Wir werden uns unser Geschäftsstellennetz anschauen müssen“, sagte Vorstandschef Heinrich Jagau. Dies sei auch eine Folge des „markant veränderten Kundenverhaltens“. Während immer mehr Kunden die Möglichkeiten des Online- und Mobile-Bankings nutzten, suchten sie die Zweigstellen viel seltener auf als früher.

Die Sparkasse Hannover rechnet wegen des andauernden Zinstiefs mit einem Rückgang ihres Zinsüberschusses von 280 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 230 bis 240 Millionen Euro in den nächsten drei bis vier Jahren. Deshalb seien Kostensenkungen unumgänglich. Zugleich will das Geldhaus laut Jagau die Einnahmen steigern. Dazu gehört auch die Abschaffung der kostenlosen Online-Girokonten. „Leistung hat seinen Preis.“ 2015 habe das Institut aber wieder ein „ordentliches Ergebnis“ erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis falle mit gut 100 Millionen Euro höher aus als geplant, was auch mit der guten Wirtschaftslage im Geschäftsgebiet zusammenhänge. In anderen Gebieten Niedersachsens sind die Geschäfte der Sparkassen ebenfalls gut gelaufen, berichtete Sparkassenpräsident Mang. Vor allem das Kreditgeschäft sei stark gewachsen und die Ertragslage trotz leichter Einbußen „noch stabil“.

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Hauptverwaltung am Raschplatz

Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit sind die Bauarbeiten der Sparkassen-Hauptverwaltung am Raschplatz abgeschlossen. 110 Millionen Euro hat der Umbau des Bauwerks aus den Siebzigerjahren gekostet. Das braune Aluminium an der Außenfassade ist silbergrauem Edelstahl mit Glaselementen gewichen. Das Domizil der Sparkasse wirkt nun heller und freundlicher.

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