Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Weil will im Iran für Niedersachsen werben

Ende der Eiszeit Weil will im Iran für Niedersachsen werben

Nach dem Ende der internationalen Handelsbeschränkungen steht der Iran wieder ganz oben auf der Wunschliste der deutschen Wirtschaft. Kein Wunder, dass sich derzeit Politiker und Unternehmer in Teheran die Klinke in die Hand geben. Alle hoffen auf große Geschäfte.

Voriger Artikel
Land stärkt VW-Spitze den Rücken
Nächster Artikel
Konto bei Sparkasse Hannover wird kostenpflichtig

In Teheran erwartet Weil ein dicht gedrängter Terminplan.

Quelle: dpa

Hannover/Teheran. Nach dem Ende der internationalen Handelsbarrieren ist Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil am Freitag zu einer Delegationsreise in den Iran aufgebrochen. Der SPD-Politiker ist damit der erste deutsche Ministerpräsident, der in Teheran für neue Geschäftsbeziehungen zwischen beiden Ländern werben will. Begleitet wird Weil auf seiner fünftägigen Visite in die Hauptstadt Teheran von einer knapp 30-köpfigen Delegation mit Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Ziel der Reise ist es, die Kontakte von Wirtschaft und Wissenschaft in die Islamische Republik wieder mit neuem Leben zu füllen. Erst im Januar waren die jahrelangen Handelssanktionen wegen des umstrittenen iranischen Atomprogramms aufgehoben worden. "Viel kennenlernen, Türen öffnen, gute Gespräche führen", beschreibt Weil seine Erwartungen an die Reise in den Nahen Osten. "Dass der Iran für die niedersächsische Wirtschaft mit großen Chancen verbunden ist, ist ja unbestritten", sagte Weil vor der Abreise. Deutsche Unternehmen hätten dort einen sehr guten Ruf aus früheren Zeiten. "Jetzt besteht die Chance, wieder an diese Zeit anzuknüpfen. Und diese Situation wollen wir natürlich so gut wie möglich nutzen."

Allumfassendes Einvernehmen "ist nicht realistisch"

In Teheran erwartet Weil ein dicht gedrängter Terminplan. Unter anderem will er die iranische Forschungsorganisation für Wissenschaft und Technologie, einen Medizinkongress, den Basar und den Fernsehturm besuchen. Geplant sind auch diverse politische Gespräche - darunter mit Staatspräsident Hassan Rouhani und Außenminister Mohammed Javad Zarif. Es ist Weils erster Besuch in der Islamischen Republik. "Mich interessiert die innere Entwicklung des Irans: Wie geht es weiter mit der wirtschaftlichen Öffnung und wie kann es in der extrem heterogenen Region weitergehen", betonte Weil. Darüber hinaus sei er sich auch darüber bewusst, dass es große gesellschaftliche, politische und auch moralische Unterschiede zwischen den beiden Ländern gebe. "Trotzdem bin ich sehr froh, dass wir jetzt wieder eine Situation haben, in der man offener und klarer miteinander reden kann." Er erwarte aber nicht, dass in absehbarer Zeit zwischen westlichen und iranischen Politikern "in allen Punkten Einvernehmen bestehen wird. Das ist nicht realistisch."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Niedersachsen

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

VOLKSWAGEN VZ 126,50 -0,80%
CONTINENTAL 194,10 -0,84%
TUI 14,46 -0,89%
SALZGITTER 37,09 +0,41%
HANNO. RÜCK 104,57 -0,19%
SYMRISE 61,87 +0,09%
TALANX AG NA... 35,73 +0,35%
SARTORIUS AG... 84,18 -1,52%
CEWE STIFT.KGAA... 76,55 +0,78%
DELTICOM 14,71 -3,29%
DAX
Chart
DAX 12.180,00 -0,40%
TecDAX 2.267,00 -0,34%
EUR/USD 1,1809 +0,38%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FRESENIUS... 70,82 +0,45%
RWE ST 20,79 +0,13%
Henkel VZ 113,77 -0,13%
THYSSENKRUPP 25,03 -1,64%
HEID. CEMENT 79,89 -1,40%
BAYER 107,90 -1,12%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 121,61%
Crocodile Capital MF 103,59%
Commodity Capital AF 100,58%
Allianz Global Inv AF 99,22%
Polar Capital Fund AF 88,93%

mehr