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Real streicht Verwaltung in Hannover

Supermarktkette Real streicht Verwaltung in Hannover

Die SB-Warenhauskette Real baut um. In den nächsten eineinhalb Jahren will die Handelskette bis zu 500 Vollzeitstellen im Verwaltungsbereich abbauen - darunter auch in Hannover. Gleichzeitig soll jedoch das Personal im Vertrieb kräftig aufgestockt werden.

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Hannover. Dort könnten in den nächsten fünf Jahren bis zu 3000 neue Mitarbeiter eingestellt werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Bislang sind die Verwaltungsbereiche der Metro-Tochter über vier Standorte in Deutschland verstreut: Hannover, Wörrstadt, Düsseldorf und Mönchengladbach. In Hannover-Linden sitzen gut 40 IT-Fachleute des Unternehmens. Nun will Real alle Verwaltungsfunktionen in Düsseldorf zentralisieren. Im Zuge dieser Reorganisation werde es in den nächsten 18 Monaten zu einem Abbau von bis zu 500 Vollzeitstellen im Verwaltungsbereich kommen, teilte Real mit. Das Unternehmen werde sich um sozialverträgliche Lösungen bemühen. „Betriebsbedingte Kündigungen können jedoch nicht ausgeschlossen werden“, betonte das Unternehmen.

Von den Einschnitten erwartet sich Real Einsparungen in Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrags. Gleichzeitig will das Unternehmen sich mit einem neuen stark serviceorientierten Filialkonzept namens „Food Lover“ (Lebensmittel-Liebhaber) zusätzliche Marktanteile sichern. Dafür müsse die Servicequalität in den Märkten erhöht werden. „Daher werden zukünftige Investitionen nicht nur in die Modernisierung der Standorte, sondern auch in eine deutliche Aufstockung des Personals fließen“, sagte Arbeitsdirektor Jörg Kramer. In einem neuen Pilotmarkt in Krefeld sollen über die bisherigen 170 Mitarbeiter hinaus künftig 75 zusätzliche Beschäftigte arbeiten. Die angeschlagene Metro-Tochter betreibt in Niedersachsen 33 Märkte mit mehr als 4600 Beschäftigten.

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