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Talanx erwartet wieder mehr Gewinn in 2018

Einbußen durch Umweltschäden Talanx erwartet wieder mehr Gewinn in 2018

Der Konzern Talanx hat am Montag seine Quartalszahlen vorgelegt. Deutlich ist, dass die Firma durch Wirbelstürme und Erdbeben in 2017 einen weitaus geringeren Gewinn erzielen wird, als zuvor erwartet. Für das Folgejahr sollen dann aber wieder deutlich höhere Gewinne erzielt werden.

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Peilt für 2018 rund 850 Millionen Euro Gewinn an: Der Talanx-Konzern.

Quelle: Talanx AG

Hannover. Der Talanx-Konzern wird in diesem Jahr schwer durch die Wirbelstürme und Erdbeben in Mittel- und Nordamerika belastet. Nächstes Jahr soll der Konzerngewinn jedoch wieder rund 850 Millionen Euro erreichen - also die Marke, die das hannoversche Unternehmen eigentlich für 2017 angepeilt hatte.

Am Montag legte der Konzern seine Quartalszahlen vor. Allerdings hatte er schon Ende Oktober mitgeteilt, dass er seine Ziele deutlich verfehlen wird und für 2017 nur noch einen Gewinn in Höhe von 650 Millionen Euro erwartet. Von Januar bis September waren es 444 Millionen Euro - 30 Prozent weniger als vor einem Jahr. Schuld daran sind die Hurrikane „Harvey“, „Irma“ und „Maria“ sowie zwei Erdbeben, die im August und September gewaltige Verwüstungen in der Karibik, dem Südosten der USA sowie in Mexiko angerichtet haben.

Getroffen wurde dadurch vor allem die Talanx-Tochter Hannover Rück. Daneben wirken sich die Naturkatastrophen auch bei den Geschäftszahlen der Talanx-Sparte Industrieversicherung stark aus. Ihr Kern ist die Tochter HDI Global, die weltweit große Industrierisiken absichert. Talanx rechnet jetzt in diesem Geschäft mit Prämienerhöhungen von bis zu 25 Prozent.

Der scheidende Talanx-Chef Herbert Haas sieht die schadenbedingt schwachen Ergebniszahlen offenbar nicht als Beinbruch: Immerhin sei die Dividendenzahlung „mindestens auf Vorjahreshöhe“ gewährleistet - wenn nicht noch bis zum Jahresschluss neue Katastrophen die Pläne durchkreuzten. „Das zeigt, dass die Gruppe solide und widerstandsfähig aufgestellt ist“, erklärte Haas. Weiter aufwärts ging es in den ersten neun Monaten 2017 mit den Prämieneinnahmen: Sie kletterten um gut 6 Prozent auf 25,2 Milliarden Euro.

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