Der Umsatz ging um 17 Prozent auf 20,01 Milliarden Euro zurück, wie das im Mdax gelistete Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Conti verbuchte wegen Abschreibungen auf den Unternehmenswert im Zusammenhang mit dem Kauf der früheren Siemens-Sparte VDO sowie Aufwendungen für Werksschließungen erhebliche Sonderbelastungen. Insgesamt werden die Belastungen durch Sondereffekte auf 1,76 Milliarden Euro beziffert.
Auf bereinigter Basis erzielte das Unternehmen ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 1,17 Milliarden Euro, nach 1,75 Milliarden Euro im Vorjahr. Damit sei auf bereinigter Basis eine Umsatzrendite von 5,8 Prozent erreicht worden. Das Restrukturierungsprogramm zeige zunehmend positive Wirkung, sagte Conti-Chef Elmar Degenhart. Für das laufende Jahr stellte er wieder ein Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent sowie erhebliche Ergebnisverbesserungen in Aussicht.
Der Konzern rechnet mit deutlich geringeren Sondereffekten. Die Verschuldung werde aber im laufenden Jahr kaum sinken, räumte Degenhart ein. Nach der im Januar durchgeführten Kapitalerhöhung liege die Nettoverschuldung bei rund 7,8 Milliarden Euro.
dpa
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