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Transporter kurbelt die Produktion an

VW Nutzfahrzeuge Transporter kurbelt die Produktion an

Trotz des Wechsels vom Transportermodell T5 auf den T6 hat Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover 2015 mehr Autos produziert als in den 15 Jahren zuvor. Insgesamt gab es ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Verkaufserfolg: Trotz Modellwechsel verkaufte VWN vom Transporter deutlich mehr Exemplare als im Vorjahr.

Quelle: dpa

Hannover. Insgesamt verließen das Stöckener Werk 176.300 Fahrzeuge, ein Plus von rund 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Weil die Nachfrage nach dem alten Bulli noch so hoch war, hatte VWN die Produktion des Nachfolgemodells im vergangenen Sommer parallel hochgefahren.

Aktuell laufen in Stöcken der T6 und der Pick-up Amarok vom Band. Das Produktionsplus hat das Werk in erster Linie dem Transporter zu verdanken, von dem rund 158 000 Exemplare gebaut wurden, der Amarok lag mit rund 18 000 Fahrzeugen nur knapp über dem Vorjahr. Das Modell wird seit Monatsbeginn nur noch in einer statt wie bisher in zwei Schichten produziert.

Auch VWN leidet unter der Diesel-Affäre; darüber hinaus sind die Märkte in Brasilien und Russland de facto zusammengebrochen. Ende Januar mussten 300 Leiharbeiter das Stöckener Werk verlassen, deren Verträge ausliefen. Insgesamt sind bei der VW-Tochter derzeit fast 1000 Leiharbeiter beschäftigt.

Post von VW: Die 2,5 Millionen Dieselfahrer, die hierzulande vom VW-Abgas-Skandal betroffenen sind, erhalten alle in den nächsten Tagen Post. Die Schreiben, die den überwiegenden Teil der Halter bis Ende Februar erreichen sollen, informieren generell über den Fakt, dass das Auto von dem Rückruf betroffen ist. Details zu einem möglichen Termin in der Werkstatt folgen in einem zweiten Brief.

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