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TUI will „sozialverträglichen“ Stellenabbau
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Einigung auf Sozialplan TUI will „sozialverträglichen“ Stellenabbau

Im Zuge ihres angekündigten Sparprogramms hat sich die TUI AG mit den Betriebsräten auf einen Interessenausgleich und Sozialplan für betroffene Mitarbeiter der Konzernzentrale geeinigt. Der neue Tui-Chef Friedrich Joussen hatte Mitte Mai angekündigt, dass Europas größter Reisekonzern die Zahl der Mitarbeiter in der Zentrale von rund 200 auf etwa 90 reduzieren wird.

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Die TUI-AG hat sich mit den Betriebsräten auf einen Interessenausgleich und Sozialplan geeinigt.

Quelle: dpa

Hannover . Rund 50 Beschäftigte, die bisher schon für Konzerngesellschaften und nicht die Zentrale aktiv waren, wechseln zum 1. Oktober zu gleichen Konditionen in die neu gegründete TUI Group Service Gesellschaft (TGS/Hannover). 10 weitere Mitarbeiter werden in anderen Konzern-Gesellschaften weiterbeschäftigt, teilte die TUI am Montag mit.

Der Rest wird die TUI AG verlassen. Der Personalabbau erfolgt sozialverträglich und wird frühestens zum 30. Juni 2014 wirksam.

Mit dem Sparprogramm „OneTui“ soll im Geschäftsjahr 2014/2015 ein operatives Ergebnis von rund einer Milliarde Euro erwirtschaftet werden. Zuletzt lag das operative Ergebnis bei 745,7 Millionen Euro. Ziel ist, die Kosten von zuletzt 73 Millionen Euro in der Konzernzentrale auf mittelfristig 45 Millionen Euro zu senken, sowie die erste Dividendenzahlung seit 2007 abzusichern.

dpa

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Konzernzentrale
Tui-Vorstandsvorsitzende Friedrich Joussen

Nun sehen die 200 Mitarbeiter in der TUI-Konzernzentrale etwas klarer. Der neue Vorstandschef Friedrich Joussen will 55 Stellen streichen und weitere 45 Mitarbeiter in eine neue Servicegesellschaft auslagern, um die Kosten zu senken.

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