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VW-Emden will mit neuem Modell wieder auf Erfolgsspur

VW VW-Emden will mit neuem Modell wieder auf Erfolgsspur

Nach einer Delle bei den Verkaufszahlen von Passat-Neuwagen und Kurzarbeit setzt das VW-Werk im ostfriesischen Emden große Hoffnung auf das neue Coupé-Modell Arteon. Die Produktion sei planmäßig gestartet und werde langsam hochgefahren, sagte Werksleiter Andreas Dick am Mittwoch in Emden.

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VW setzt große Hoffnungen auf den Arteon.

Quelle: dpa

Emden. Die Produktion sei planmäßig gestartet und werde langsam hochgefahren, sagte Werkleiter Andreas Dick am Mittwoch in Emden. Der Erfolg des neuen VW-Flaggschiffs gilt als extrem wichtig für das Werk und die Nordwestregion. Dort ist VW mit seinem Leitwerk für die weltweite Passat-Produktion größter industrieller Arbeitgeber. Wegen der Absatzschwäche beim Passat hatte es in den vergangenen Monaten mehrfach Kurzarbeit und Schließtage für die 7500 Beschäftigten der Stammbelegschaft, 2000 Mitarbeiter von Tochterfirmen und 1000 Leiharbeitern gegeben. Die Arbeit ruht auch jetzt vor Ostern bis kommenden Dienstag und soll danach wieder hochfahren.

Ansteigen soll auch die Produktionskurve beim neuen Wagen. Größte Herausforderung sei dafür die rechtzeitige Qualifizierung der Mitarbeiter gewesen, sagte Dick. Zunächst sind 150 Autos am Tag geplant, insgesamt 22 000 Stück in diesem Jahr. 2018 sollen es bereits deutlich mehr werden. Eine Prognose für Bestellungen gibt es nach Angaben von Dick derzeit nicht, da noch nicht alle Motorenversionen angeboten werden. 2018 beginnt der Anlauf in den USA, dann werden auch in einem Werk in China Arteon-Modelle für den chinesischen Markt gebaut. Bei der Passat-Produktion fahren die Emder weiter auf Sicht. Volkswagen hatte Anfang des Jahres die Zielzahl von 260 000 Neuwagen aus Emden auf rund 240 000 korrigiert. Anlass waren weggebrochene Absatzmärkte, unter anderem in Südkorea, Russland und Großbritannien. "Wir schauen, wie sich die Nachfrage weiter entwickelt", sagte Dick. Weitere Prognosen seien aber extrem schwierig, etwa wegen des Wahlausgangs in der Türkei.

Zum Jahresbeginn hatte zudem der Brand bei einem tschechischen Zulieferer für Nachschubprobleme beim Passat gesorgt. Wegen fehlender Handschuhfachklappen mussten Tausende von Neuwagen auf Parkflächen in Ostfriesland in Warteposition gehen. Inzwischen rollt der Nachschub wieder. Der Stau bei Nachrüstung und Auslieferung werde nach den Ostertagen abgearbeitet, sagte Dick. In den vergangenen Wochen seien bereits wieder mehr Wagen als geplant vom Band gerollt.

Die Passat-Schwäche sei nur vorübergehend und keine Folge der Diesel-Krise, schätzte der Emder Betriebsratsvorsitzende Peter Jacobs die aktuelle Lage ein. Für das zweite Halbjahr deuteten Anzeichen wieder auf eine größere Nachfrage hin. Weitere Schließtage stehen demnach auf absehbare Zeit nicht mehr auf dem Kalender.

dpa/lni

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