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VW-Leiharbeiter müssen sich neue Jobs suchen

VW-Tochter Autovision VW-Leiharbeiter müssen sich neue Jobs suchen

Die mehr als 300 Leiharbeiter, deren Beschäftigung im hannoverschen Werk von VW Nutzfahrzeuge (VWN) Ende Januar endet, werden sich einen neuen Arbeitsplatz suchen müssen. Die VW-Tochter Autovision, bei der sie angestellt sind, kann sie an keinen anderen Auftraggeber vermitteln.

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Insgesamt sind bei VWN derzeit fast 1000 Leiharbeiter beschäftigt.

Quelle: dpa

Hannover. Das wurde am Freitag auf Informationsveranstaltungen für die Betroffenen im VWN-Werk deutlich. Das Unternehmen wolle die Zeitarbeitern aber „eine Brücke in eine Folgebeschäftigung“ bauen, hieß es bei Autovision im Anschluss. Die hauseigene Verleihfirma hatte für die Betroffenen eine kleine Jobmesse mit mehreren Partnern organisiert - darunter der Branchenkonkurrent Rand-stad, die Bundeswehr, die Kammern, die Arbeitsagentur und der Weiterbildungsträger Teutloff. Die Vertreter hätten auf den derzeit entspannten Stellenmarkt hingewiesen und großes Interesse an der Übernahme von Betroffenen bekundet, hieß es. Viele Zeitarbeiter hätten sich umfassend informiert und erste Kontakte geknüpft. Die Autovision will jeden einzelnen in den nächsten Wochen noch einmal individuell beraten. Knackpunkt bei der Jobfindung könnte der Lohn sein. Autovision-Zeitarbeiter verdienen recht schnell dasselbe wie ihre festangestellten VW-Kollegen.

Insgesamt sind bei VWN derzeit fast 1000 Leiharbeiter beschäftigt. Das Gros von ihnen ist im vergangenen Frühjahr an Bord geholt worden, um die Kernmannschaft bei der Bewältigung des Modellwechsels von der fünften auf die sechste Transportergeneration zu unterstützen. Unternehmen und Betriebsrat betonen, dass den Betroffenen von Beginn an gesagt worden war, ihre Station in Hannover werde nur befristet sein.

In den vergangenen Jahren hat VW Tausende Zeitarbeiter in eine Festanstellung übernommen. Dazu verpflichtet den Autobauer eine Betriebsvereinbarung für den Fall, dass die Beschäftigten drei Jahre als Zeitarbeiter im Konzern sind. Die Betroffenen in Hannover sind nun die ersten seit langem, bei denen dieser Automatismus nicht greift.

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Tochterunternehmen Autovision
VWN hat die Verträge für 300 Beschäftigte zu Ende Januar auslaufen lassen.

Die VW-Tochter Autovision sucht derzeit mit Hochdruck alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für die 300 Zeitarbeiter, deren Beschäftigung bei VW Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover Ende Januar auslaufen wird. Derzeit führe Autovision Gespräche mit unterschiedlichen Kooperationspartnern, sagte ein VW-Sprecher.

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