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VW-Nutzfahrzeuge heuert 700 Leiharbeiter in Hannover an

Produktionsausweitung VW-Nutzfahrzeuge heuert 700 Leiharbeiter in Hannover an

Die Konzernspitze von VW-Nutzfahrzeuge hat der Produktionsausweitung in Hannover zugestimmt. Nun werden 700 Leiharbeiter gesucht - bereits jetzt gibt es eine große Zahl an Bewerbungen.

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Mit der Kapazitätsausweitung entstehen – wenn auch vorerst nur auf Zeit – erstmals seit Jahren wieder neue Jobs bei Hannovers größtem Arbeitgeber.

Quelle: dpa

Hannover. Die Produktionsausweitung bei VW Nutzfahrzeuge ist in trockenen Tüchern. Die Konzernspitze habe gestern dem Ansinnen der Hannoveraner zugestimmt, die Fertigung von zwei auf drei Schichten täglich zu erhöhen, sagte ein Sprecher des Betriebsrats. Damit verbunden ist die Schaffung von gut 700 neuen Jobs, die zunächst mit Leiharbeitern der Wolfsburg AG besetzt werden sollen. Dem Vernehmen nach ist die Zeitarbeitstochter von VW und der Stadt Wolfsburg in den vergangenen Tagen bereits mit Bewerbungen überschüttet worden.

Die Einstellungen sollen nun so schnell wie möglich organisiert werden, um die Zeitarbeiter nach den Sommerferien bestmöglich auf ihre neue Aufgabe vorbereiten zu können. Anfang Oktober soll die Produktion dann um eine Nachtschicht ergänzt werden. Sie ist bei den Beschäftigten besonders beliebt, weil man sich dort satte Zuschläge erarbeiten kann. In der Nachtschicht werden die Bänder allerdings nicht voll ausgelastet sein, weshalb dort auch nur eine vergleichsweise kleine Mannschaft arbeiten soll. Das werde dadurch aufgefangen, dass die Betroffenen mehr unterschiedliche Arbeitsschritte übernehmen als sonst bei Früh- und Spätschicht üblich, hieß es. Nach der Einführung der Nachtschicht werde die Zahl der Sonnabendschichten auf „ein für die Belegschaft erträgliches Maß“ reduziert, sagte der Sprecher des Betriebsrats.

VW Nutzfahrzeuge hatte wegen der gestiegenen Nachfrage nach den Transporter-Modellen seit Oktober 2010 auch sonnabends gearbeitet. Inzwischen waren die Absatzprognosen und damit die Produktionsvorgaben für den Standort jedoch abermals erhöht worden. Betriebsratschef Thomas Zwiebler hatte deshalb unlängst einen „Befreiungsschlag“ und die dritte Schicht gefordert. „Wir sind froh darüber, dass die Entscheidung nun gefallen ist“, sagte sein Sprecher. „Sie war überfällig.“

Mit der Kapazitätsausweitung entstehen – wenn auch vorerst nur auf Zeit – erstmals seit Jahren wieder neue Jobs bei Hannovers größtem Arbeitgeber. Das konzernweite Abfindungsprogramm vor fünf Jahren hatte gut jeden zehnten der damals gut 15.000 Mitarbeiter seinen Hut nehmen lassen. In der Krise musste VWN zudem fast 1000 Zeitarbeiter vor die Tür setzen. Mit dem neuen Schwung dürfte die Mitarbeiterzahl nun wieder auf gut 13 000 ansteigen. Zwiebler hat bereits angekündigt, dass den Leiharbeitern eine längerfristige Perspektive bei VWN ermöglicht werden soll.

Lars Ruzic

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