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VWN verlängert Verträge von 700 Leiharbeitern

Werk in Hannover-Stöcken VWN verlängert Verträge von 700 Leiharbeitern

Die mehr als 700 Leiharbeiter im hannoverschen VW-Werk können aufatmen. Nach HAZ-Informationen sollen ihre Verträge zunächst verlängert werden - in der Regel um ein halbes Jahr. Damit würde dem Arbeitsplatzabbau Ende Januar, als mehr als 300 Stellen gestrichen wurden, zunächst kein weiterer folgen.

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VWN in Hannover-Stöcken: Vorerst kein weiterer Jobabbau.

Quelle: dpa

Hannover. Die Verlängerung der Verträge dürfte Dienstag auch Thema auf der Betriebsversammlung von VW Nutzfahrzeuge in Hannover-Stöcken sein, zu der bis zu 6000 Beschäftigte erwartet werden. Als Grund für die Weiterbeschäftigung gelten die guten Verkaufszahlen des Transporters. Sein Absatz lag in den ersten beiden Monaten mehr als 10 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, die Auftragslage ist gut. Damit könne auch weiterhin in Nachtschicht produziert werden, heißt es aus dem Werk. Das wiederum sichere den Bedarf an Zeitarbeitern.

Zudem steht in den kommenden Monaten die Rundum-Modernisierung des Pick-ups Amarok an. Auch das dürfte zusätzliche Kapazitäten binden. Dem Vernehmen nach soll darüber hinaus der Auslauf der Fertigung von lackierten Karossen des Porsche Panamera etwas länger dauern als zunächst geplant.

Den Betroffenen gibt das zunächst die Chance zum Durchatmen. Nach Streichungen in der Produktion des Amarok zum Jahreswechsel hatten viele befürchtet, dass es nicht bei den mehr als 300 Entlassungen Ende Januar bleiben würde. Allein 500 Verträge waren damals zunächst nur bis Ende April verlängert worden. Erst in der vergangenen Woche hatte Niedersachsens Regierungschef und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil (SPD) vor einem „Abbau von Leiharbeit auf Vorrat“ gewarnt.

Audi macht Brennstoffzelle: VW siedelt seine Forschung für den Alternativantrieb Brennstoffzelle exklusiv bei Audi an. Die Konzerntochter soll die Technologie, bei der Wasserstoff in einer Brennstoffzelle Energie für eine Antriebsbatterie einspeist, am Audi-Standort Neckars­ulm in Baden-Württemberg vorantreiben - nicht nur federführend, sondern konzernweit alleine. Unter der Entscheidung dürfte der VW-Standort Salzgitter leiden. Das dortige Motorenwerk arbeitet seit fast 20 Jahren an der Brennstoffzelle. Der VW-Betriebsrat fürchtet für Salzgitter nun langfristig ein „massives Beschäftigungsproblem“.

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