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VW beteiligt sich mit 267 Millionen an Taxi-App

Uber-Konkurrent VW beteiligt sich mit 267 Millionen an Taxi-App

Im Zuges eines geplanten Umbaus steigt Volkswagen mit 267 Millionen Euro (300 Mio Dollar) bei der Taxi-App Gett ein. Mit einer "signifikanten Beteiligung" ebne Volkswagen damit den Weg für neue Mobilitätskonzepte, teilte der Konzern am Dienstag in Wolfsburg mit. Gett ist den Angaben zufolge in mehr als 60 Städten weltweit aktiv. 

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Quelle: dpa

Wolfsburg. Die Firma vermittelt ähnlich wie die umstrittene US-Firma Uber Fahrdienstleistungen auf Abruf, auch Taxifahrten. VW hatte auch als Reaktion auf den Abgas-Skandal angekündigt, sich zu einem "Mobilitätsdienstleister" zu wandeln. Dies ist Teil einer neuen Strategie, die VW-Chef Matthias Müller noch im Sommer vorstellen will und zu denen auch mehr Elektromobilität gehört. Branchenexperten halten Geschäftsmodelle, in denen Autos im weitesten Sinne mit anderen geteilt werden, für einen wichtigen Zugang zum Zukunftsmarkt der Mobilitätsdienstleistungen. Volkswagen hatte bereits angekündigt, eine stärkere Zusammenarbeit mit Partnern im Geschäftsfeld Mobilität zu prüfen - nun folgt der Einstieg bei der Firma Gett. Gemeinsam will VW digital vernetzte Dienstleistungen rund um das Thema Mobilität ausweiten.

Müller bezeichnete die Beteiligung an Gett als "Meilenstein". Auch andere Autobauer weiten ihre Mobilitätsangebote aus, Daimler ist etwa mit der Tochter MyTaxi aktiv. Daimler und BMW sind auch im wachsenden Carsharing-Markt unterwegs. Dagegen hatte sich VW mit einem eigenen Angebot aus dem hartumkämpften Markt zurückgezogen.

Gett mit Entwicklungsstandort in Israel sieht sich als einer der führenden Anbieter auf dem europäischen Markt für die Vermittlung von Fahrdienstleistungen. Die Firma ist aktiv etwa in London, Moskau und New York. Das Geschäftsmodell sieht demnach vor, dass ausschließlich Fahrer zum Einsatz kommen, die über eine entsprechende offizielle Lizenz zur Personenbeförderung verfügen. Mit einer App können Kunden per Knopfdruck Fahrten entweder sofort oder im Voraus buchen.

dpa

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