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VW verlängert Verträge von Leiharbeitern

800 Arbeiter bleiben länger VW verlängert Verträge von Leiharbeitern

Die rund 800 Leiharbeiter im hannoverschen VW-Werk profitieren von der guten Auftragslage. Nach HAZ-Informationen sind ihre Verträge vorzeitig um ein halbes Jahr bis Ende März 2017 verlängert worden.

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Das VWN-Werk in Stöcken.

Quelle: dpa

Hannover. Die meisten dieser Mitarbeiter werden bis dahin zwei Jahre oder länger am Standort Transporter gebaut haben. Nach drei Jahren muss Volkswagen Leiharbeiter der Tochter Autovision in eine Festanstellung übernehmen. So sieht es der Tarifvertrag vor.

Beschlossen wurden auch Zusatzschichten an allen Sonnabenden bis zum Jahresende. Zudem wird in den Anfang Juli beginnenden Werksferien eine Frühschicht durcharbeiten. Dafür holt VW Nutzfahrzeuge (VWN) rund 500 Werksstudenten an Bord. Die Maßnahmen sind Teil eines Gesamtpakets, auf das sich Management und Betriebsrat unlängst geeinigt haben, um der gestiegenen Nachfrage nach dem VW Transporter gerecht zu werden und gleichzeitig den für morgen angesetzten Produktionsstart für den aufgefrischten Pick-up Amarok zu bewerkstelligen.

Der Transporter, der seit einem Jahr in sechster Generation gebaut wird, ist in Europa vor allem auch in seinen Pkw-Varianten gefragt - also als Multivan, Caravelle oder California. Auf diese Modelle warteten die Kunden derzeit sechs Monate und mehr, heißt es bei VWN.

Der Abgas-Skandal, der die Marke VW Pkw trifft, hat dem „Brot-und-Butter-Modell“ der Nutzfahrzeugkollegen bisher nichts anhaben können. In den ersten fünf Monaten lag der Transporter-Absatz um mehr als 11 Prozent im Plus, wobei sich die Zuwächse von Monat zu Monat steigerten.

VWN rechnet damit, rund 10 500 Bullis mehr zu verkaufen als ursprünglich geplant. Auch die angeschlossene Fertigung des Campers California am Standort in Hannover-Limmer brummt. Dort sollen in diesem Jahr erstmals mehr als 10 000 Modelle hergestellt werden.

Noch zu Jahresbeginn hatte die VWN-Spitze unter dem Eindruck des Abgas-Skandals deutlich zurückhaltender geplant. So wurde eine Schicht in der Amarok-Produktion gestrichen - was zur Folge hatte, dass 375 Leiharbeiter Anfang Januar gehen mussten. Der Pick-up, dessen Hauptwerk der Standort Pacheco in Argentinien ist, verkauft sich allerdings inzwischen wieder deutlich besser. Gleichzeitig muss das neue Modell für den Handel produziert werden. Insgesamt arbeiten am Standort Hannover, der gerade sein 60-jähriges Bestehen gefeiert hat, mehr als 14 000 Menschen. Zum Werk gehören auch eine Gießerei und Komponentenfertigung.

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