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Volkswagen baut 2011 so viele Autos wie seit Jahrzehnten nicht mehr

Werk in Wolfsburg Volkswagen baut 2011 so viele Autos wie seit Jahrzehnten nicht mehr

Die größte zusammenhängende Autofabrik der Welt wird 2011 so viele Fahrzeuge bauen wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Volkswagen plane derzeit in Wolfsburg mit einem Produktionsvolumen von rund 825.000 Autos, sagte Werkschef Siegfried Fiebig der HAZ – ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr und deutlich mehr als ursprünglich geplant.

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Wolfsburg. „Noch vor wenigen Jahren hätte niemand gedacht, dass wir so schnell dorthin kommen würden.“ Zuletzt gab es nach Angaben einer VW-Sprecherin im Nach-Wende-Boomjahr 1992 höhere Produktionszahlen.

Tausende Beschäftigte werden in den kommende Woche startenden Werksferien weiterarbeiten. Gleichzeitig wird die Fertigung optimiert, so dass anschließend der Tagesausstoß um 150 auf 3800 Autos angehoben werden kann. Das entspräche dann zweieinhalb Autos in der Minute. Schon jetzt ist das Werk nicht mehr weit entfernt vom darstellbaren Produktionsmaximum. Fiebig hält jedoch mittelfristig auch eine weitere Anhebung der Kapazitätsgrenzen für machbar. „Ich arbeite daran“, sagte er.

Ohnehin hat sich das Volkswagenwerk ein ambitioniertes Investitionsprogramm auf die Fahnen geschrieben, das die Fertigung flexibler und leistungsfähiger machen soll. „Wir machen das Werk jetzt fit für die Produktion der kommenden 15 Jahre“, so der Werkschef. Mehr als 2 Milliarden Euro sind in der aktuellen Fünf-Jahres-Planung für Wolfsburg vorgesehen. Allenthalben wird erweitert, selbst neue Parkplätze sind im Gespräch. Die Expansion des Konzerns spiegelt sich dabei auch in einem Wachstum der administrativen Bereiche wider. Heute arbeiten in Wolfsburg rund 65.000 Menschen für Volkswagen, nur etwas mehr als ein Drittel davon in den Fertigungshallen.

In Wolfsburg laufen der Golf sowie die von dem Klassiker abgeleiteten Modelle Touran und Tiguan vom Band. Sie sind derzeit stark nachgefragt und kommen nach Studien inzwischen auf Lieferzeiten von bis zu acht Monaten. Die Marke VW Pkw hatte im ersten Halbjahr weltweit erstmals mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge verkauft. Als stärkste Wachstumsregion mit einem Plus von mehr als 42 Prozent erwies sich dabei Zentral- und Osteuropa, einer der Kernmärkte des Wolfsburger Werks.

Wachstum in Hannover: Auch VW Nutzfahrzeuge verzeichnet derzeit kräftige Zuwächse. Nach Konzernangaben stieg der Absatz der hannoverschen Marke im ersten Halbjahr um 29 Prozent auf rund 260.000 Fahrzeuge. In Zentral- und Osteuropa legten die Modelle Transporter, Caddy, Crafter und Amarok sogar um gut 53 Prozent zu. Auch bei VWN sorgen die Zuwächse für eine Anhebung der Produktionsziele. Wie berichtet, sollen nun 147.000 anstelle der bislang geplanten 135.000 Transporter in Hannover vom Band laufen. Im Herbst will der Standort dafür auf ein Drei-Schicht-System umstellen. Dafür sollen nach den Werksferien 700 Leiharbeiter an Bord genommen werden.

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