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Volkswagen verlängert Werksferien

Folge des Abgas-Skandals Volkswagen verlängert Werksferien

Volkswagen dehnt in seinen deutschen Pkw-Werken die Ferien zu Weihnachten auf dreieinhalb Wochen aus. Die Produktion werde vom 17. Dezember an ruhen und erst am 11. Januar wieder aufgenommen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. 

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Das Stammwerk von VW in Wolfsburg geht dieses Mal in verlängerte Werksferien zum Jahreswechsel.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Von den längeren Werksferien betroffen sind mit dem Wolfsburger Stammwerk sowie den Standorten Emden, Zwickau und Dresden Fabriken, die Fahrzeuge der Marke VW Pkw produzieren. Ob die konzerneigenen Zulieferstandorte wie Salzgitter oder Braunschweig genauso lange Pause machen, sei noch unklar, sagte ein VW-Sprecher.

Das Stammwerk von VW Nutzfahrzeuge in Hannover wird die Produktion deutlich kürzer ruhen lassen. Hier soll die Pause vom 18. Dezember bis zum 3. Januar dauern – also sechs Arbeitstage weniger. Die Hannoveraner befinden sich nach dem Modellwechsel beim Transporter noch nicht wieder auf alten Auslastungsniveaus und haben gut zu tun.

Auch die Fertigung des VW Tiguan in Wolfsburg soll bereits am 4. Januar wieder angefahren werden. Der Wagen wird am Jahresbeginn in den Markt eingeführt. Die Ausdehnung der Werksferien bei Golf, Touran und Passat gilt als Vorsichtsmaßnahme. Das Unternehmen will keine Autos auf Halde produzieren, falls in der Folge des Abgas-Skandals die Nachfrage sinken sollte. Bisher halten sich die Rückgänge noch in Grenzen.
Kalifornien macht Druck: Im Skandal um manipulierte Abgaswerte hat die kalifornische Umweltbehörde CARB Volkswagen, Audi und Porsche eine Frist von 45 Geschäftstagen gesetzt, um einen Rückrufplan für die betroffenen Fahrzeuge mit 3,0-Liter-Dieselmotoren einzureichen. Der VW-Konzern hatte eingeräumt, den US-Behörden seit 2009 in Zulassungsverfahren insgesamt drei Softwareprogramme nicht offengelegt zu haben. Eines gilt als verbotene Software.

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Abgas-Skandal
Zur Beruhigung des Luftstroms: Ein sogenannter Strömungstransformator soll in die 1,6-Liter-Maschinen eingebaut werden.

Die Lösung ist aus Kunststoff, rund 20 Zentimeter lang und misst gute fünf Zentimeter im Durchmesser. „Strömungstransformator“ heißt die kleine Röhre mit dem Gitter und soll dafür sorgen, dass Volkswagens 1,6-TDI-Maschinen - in den vergangenen Wochen der größte Sorgenfall der VW-Ingenieure - bald wieder gesetzeskonform laufen.

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