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Ein Gleichrichter soll's richten

Was wird aus meinem VW? Ein Gleichrichter soll's richten

Wie 2,4 Millionen Kunden bundesweit ist auch HAZ-Redakteur Enno Janssen vom VW-Skandal betroffen. Er hält Sie aus Kundensicht über den Stand der Dinge auf dem Laufenden – und freut sich über Ihre Hinweise und Fragen.

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Redakteur Enno Janssen dokumentiert seine persönliche VW-Krise. 

Quelle: Rainer Surrey

Hannover. Ein unscheinbares Plastikteil für kleines Geld soll nun also meine persönliche VW-Krise beenden – ein Strömungsgleichrichter als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk also. Zusammen mit einem Software-Update wird der Werkstattaufenthalt laut Volkswagen nicht einmal eine Stunde dauern. Das klingt gut – zumal mein VW Passat 1,6 TDI Blue Motion aus dem Jahr 2012 bis vergangene Woche noch zu den sogenannten „Schwerstfällen“ zählte.

War es das jetzt? War das der Befreiungsschlag? Vielleicht für VW – für mich aber noch nicht. Denn es gibt immer noch offene Fragen für Betroffene. Das endgültige Okay des Kraftfahrtbundesamts etwa steht noch aus. Bei Volkswagen klingt das so: „Vor Beginn der Rückrufaktion im Januar erwarten wir noch einen förmlichen Verwaltungsbescheid.“
Unklar ist auch, wann genau ich mit meinem Wagen in die Werkstatt muss – auf Post aus Wolfsburg warte ich noch. Immerhin hat VW angekündigt, die Halter von 1.537.896 Autos der Marken VW und VW Nutzfahrzeuge würden in den kommenden Wochen Bescheide zur Vorführung ihrer Wagen in den Werkstätten erhalten. Aber in welche Werkstätten darf in gehen? Habe ich die freie Wahl, oder wird das einfach bestimmt?

Und wie fährt es sich überhaupt mit dem Gedanken, ein Umweltsünder zu sein? Soll ich jetzt nur noch höherwertigen, teuren Spezial-Diesel tanken, der etwas weniger Stickoxide produziert, um mein Gewissen zu beruhigen? Und was ist mit dem verloren gegangenen Vertrauen? Würde ich mir jemals wieder einen VW kaufen? Lohnt sich die nächste Inspektion überhaupt noch, oder soll ich den Wagen so schnell wie möglich abstoßen? Diese Fragen kann ich mir wohl nur selbst beantworten.

Ich freue mich jetzt erst mal auf den versprochenen Brief – besser – auf den „Bescheid zur Vorführung“. Vielleicht ist das ein erster Schritt, mein Vertrauen zurückzugewinnen. Ich bin gespannt.

Von Enno Janssen

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Was haben Sie mit VW erlebt? Schreiben Sie Enno Janssen an meinvw@haz.de

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