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Wiesenhof entlässt 530 Mitarbeiter

Nach Großbrand in Lohne Wiesenhof entlässt 530 Mitarbeiter

Nach dem Großbrand in der Schlachterei von Wiesenhof in Lohne entlässt das Unternehmen 530 festangestellte Mitarbeiter. Bei dem Feuer am Ostermontag war die Produktionsstätte im Kreis Vechta weitgehend zerstört worden. Es entstand ein Schaden im dreistelligen Millionenbereich.

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Luftaufnahme nach dem Großbrand bei Wiesenhof in Lohne.

Quelle: dpa

Lohne. Nach dem Feuer in der Geflügelschlachterei von Wiesenhof in Lohne (Kreis Vechta) sollen von den ursprünglich 750 Festangestellten künftig nur 213 beschäftigt werden. Dies sagte am Dienstag der Chef der Wiesenhof-Mutter PHW, Paul-Heinz Wesjohann. Unternehmen, Gewerkschaft und Betriebsrat einigten sich auf einen Sozialplan. Für die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter einigten sich die Sozialpartner auf einen Sozialplan mit Interessenausgleich, der auch Abfindungen beinhalte. "Die Vereinbarung tut sehr weh", sagte der Betriebsratsvorsitzende Zafer Babacan. Es sei aber der bestmögliche Kompromiss gefunden worden. Wie der NDR berichtet, soll den Mitarbeitern eine Abfindung angeboten werden. Sollte am Standort Lohne der Betrieb wieder aufgenommen werden, erhielten sie ein Rückkehrrecht, hieß es.

Bei dem Geflügelproduzenten Wiesenhof im niedersächsischen Lohne ist am Ostermontag am Nachmittag ein Großfeuer ausgebrochen. 

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Schon länger war klar, dass es in Lohne zu Entlassungen kommen wird. Über Einzelheiten hatten Wiesenhof und Arbeitnehmervertreter lange verhandelt. Welche der insgesamt 750 Mitarbeiter nun genau gehen müssen, soll laut NDR in den kommenden zwei Wochen feststehen. 

Vor dem Brand, der durch einen technischen Defekt ausgelöst worden war, hatten bei Wiesenhof in Lohne 1200 Menschen einen Job, darunter 450 Werksvertrags- und Leiharbeiter. Bereits kurz nach dem Brand waren die ersten Leiharbeiter entlassen worden.

Wiederaufbau in Lohne geplant

Der Betrieb soll wieder aufgebaut werden. Es werde aber noch Jahre dauern, bis die alten Kapazitäten wieder erreicht würden, sagte Wesjohann. Es hänge auch davon ab, ob und in welcher Geschwindigkeit die Behörden Baugenehmigungen erteilen würden. Am 28. März hatte ein technischer Defekt den Großbrand in der Schlachterei ausgelöst. Hinweise auf eine Brandstiftung gab es nicht. Versicherungsangaben zufolge liegt der Sachschaden bei rund 300 Millionen Euro. Nach einem Gutachten wurde der Brand durch einen Defekt bei dem Verdampfer eines Kälteaggregats ausgelöst.

frs/dpa

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