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Niedersachsen Adidas-Erben investieren in hannoversches Start-up
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Adidas-Erben investieren in hannoversches Start-up
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10:04 11.07.2018
Wingfield-Team: Ende 2018 soll das erste Produkt erhältlich sein Quelle: Hannoverimpuls
Hannover

Das hannoversche Start-up Wingfield hat 1,2 Millionen Euro eingesammelt und will Ende 2018 ein System für die Digitalisierung von Tennisplätzen auf den Markt bringen. Zu den Geldgebern zählen Privatanleger sowie eine Firma, hinter der die Enkel von Adidas-Gründer Adolf Dassler stehen, teilte die Wirtschaftsfördergesellschaft Hannoverimpuls am Montag mit. Ein Fonds der öffentlichen Wirtschaftsförderer gehört ebenfalls zu den Wingfield-Investoren.

Wingfield arbeitet an einer Box, die Tennisplätze „smart“ machen soll. Befestigt man sie am Netzpfosten, zeichnen Kameras die Ballwechsel auf. Ein kleiner integrierter Computer registriert den Punktestand und zeichnet Statistiken wie die Aufschlagsquote auf. Diese Daten sowie Trainings-Tipps kann das System auch an die Smartphone-Apps der Spieler weiterreichen. Im März gewann Wingfield mit dem Konzept bereits den ersten Platz in einem Gründerwettbewerb von Hannoverimpuls.

App soll Haupteinnahmen bringen

„Wir sind davon überzeugt, dass Wingfield zu einem führenden Anbieter in diesem Bereich werden wird“, sagte Horst Bente, Enkel von Adi Dassler und Mitgründer der Berliner Firma Lead Sports. Wingfield-Mitgründer und -Chef Maik Burlage erklärte, dass sein Start-up „auf lange Sicht“ 200.000 Tennisplätze im Amateurbereich mit seiner Box ausstatten wolle. Zur Haupteinnahmequelle soll dann aber die App werden: „Weltweit gibt es 50 Millionen aktive Tennisspieler. Mit unserer Software wollen wir ihnen die Möglichkeit geben, ihr Spiel zu analysieren und sich gegenseitig zu verbessern“, erklärte Burlage.

Von Christian Wölbert

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