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Winterkorn soll Vertrag bis Ende 2018 verlängern

VW-Chef Winterkorn soll Vertrag bis Ende 2018 verlängern

Martin Winterkorn soll bis Ende 2018 an der Spitze des Volkswagen-Konzerns bleiben. Das VW-Präsidium will dem Aufsichtsrat bei seiner Sitzung Ende September eine Vertragsverlängerung um weitere zwei Jahre vorschlagen, teilte Deutschlands größter Konzern am Mittwoch mit.

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Martin Winterkorns Vertrag bei VW soll bis Ende 2018 verlängert werden.

Quelle: dpa

Wolfsburg. Man werde mit Winterkorn an der Spitze „den Erfolgsweg der vergangenen Jahre weitergehen und die Ziele der Strategie 2018 konsequent umsetzen“, sagte der frühere IG-Metall- und aktuelle VW-Aufsichtsratschef Berthold Huber. Bis 2018 will Winterkorn VW zum weltweit erfolgreichsten Autobauer gemacht haben. Er selbst wird dann 71 Jahre alt sein.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) lobte Winterkorn als den richtigen Mann an der VW-Spitze, „gerade auch im Hinblick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre“. Weil sitzt im VW-Präsidium, weil das Land 20 Prozent der Anteile an dem Autobauer hält.

Winterkorn hat dem Konzern ein Effizienzprogramm verordnet. Zudem sollen die Strukturen modernisiert werden. Für einen Riesen mit 600 000 Mitarbeitern und zwölf Marken wird VW bislang noch zu zentralistisch geführt.

Gleichzeitig kämpfen die Wolfsburger mit sinkenden Absatzzahlen, weil weltweit immer mehr Automärkte ins Minus drehen – zuletzt der für den Konzern besonders wichtige chinesische Markt. Angesichts der vielen Baustellen setze VW mit der Entscheidung für Winterkorn ein Zeichen der Kontinuität, sagte Nord/LB-Autofachmann Frank Schwope.

Der gebürtige Stuttgarter Winterkorn – mit einem Jahressalär von gut 16 Millionen Euro Deutschlands bestbezahlter Manager – steht seit 2007 an der VW-Spitze. Seinerzeit hatte ihn der damalige Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch per Handstreich zum Vorstandschef erhoben – weil er mit dessen Vorgänger Bernd Pischetsrieder unzufrieden war. Ein ähnliches Vorgehen legte Piëch in diesem Frühjahr an den Tag – indem er Winterkorn per Interview das Vertrauen entzog. Doch sowohl die anderen Mitglieder der VW-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch als auch das Land verweigerten dem VW-Patriarchen die Gefolgschaft. Die Folge war der Komplettrückzug von Ferdinand Piëch und seiner Frau Ursula aus allen VW-Ämtern.

Bis heute führt deshalb Arbeitnehmervertreter Huber den VW-Aufsichtsrat. Die Kapitalseite, die traditionell den Vorsitzenden des Gremiums stellt, hat aus ihren Reihen bislang noch keinen Nachfolger für Piëch präsentieren können. Man werde zeitnah eine kluge Lösung finden, stellte Niedersachsens Wirtschaftsminister und VW-Aufsichtsratsmitglied Olaf Lies (SPD) in Aussicht.

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