Volltextsuche über das Angebot:

33 ° / 18 ° Gewitter

Navigation:
Lage der Schweinebauern ist schlecht

Geänderte Anforderungen Lage der Schweinebauern ist schlecht

Deutschen Schweinehaltern geht es wirtschaftlich schlecht. Geänderte Anforderungen an Landwirtschaft und Tierhaltung setzen sie zusätzlich unter Druck. Beim ihrem Treffen in Osnabrück hoffen sie auf Unterstützung von Ministerpräsident Weil.

Voriger Artikel
Technicolor schließt Standort Hannover
Nächster Artikel
Bemerkenswertes Kettengeschäft bei Delticom

Die wirtschaftliche Lage der Schweinebauern in Niedersachsen ist schlecht

Quelle: dpa (Symbolbild)

Osnabrück . Die schwierige Lage der Schweinehalter steht am Dienstag (14.30 Uhr) im Mittelpunkt einer Veranstaltung in Osnabrück. Mehrere Hundert Landwirte treffen sich dort zur Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands.

Der Branche machen seit einiger Zeit extrem niedrige Erzeugerpreise zu schaffen. Die Landwirte müssen sich aber auch auf die sich verändernden gesellschaftlichen Anforderungen in Sachen Ökologie und Tierwohl einstellen. Außerdem klagen sie über eine überhandnehmende Bürokratie. Als Gastredner wird Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erwartet. Von ihm erhoffen sich die Landwirte Rückendeckung.

Die wirtschaftliche Lage der Schweinehalter ist schlecht. Wegen des Russlands-Embargos ist ein wichtiger Auslandsmarkt weggebrochen. Gleichzeitig kommt im Moment aus Spanien günstiges Schweinefleisch nach Deutschland. Die Erlöse decken nicht die Produktionskosten: Pro Mastschwein machen die Landwirte nach Angaben des Verbandes derzeit 31 Euro Verlust.

Außerdem stöhnen die Schweinhalter darüber, dass Behörden die Umbauten von Ställen behindern. Strohhaltung werde einerseits von der Politik gewünscht, aber nicht genehmigt, weil es keine zertifizierte Filtertechnik für die Stallluft gebe. Auch Betriebe, die von konventioneller auf Bio-Haltung umstellen wollen, werden oft von den Behörden ausgebremst, klagt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter.

In Niedersachsen werden rund 8,8 Millionen Schweine gehalten, von 6700 Betrieben. Vor zehn Jahren gab es allerdings noch 16.000 Betriebe.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Niedersachsen

Der Abgasskandal erschüttert den Volkswagen-Konzern. Lesen Sie hier alle Berichte und Hintergründe zur Diesel-Affäre. mehr

Aktienkurse regionaler Unternehmen

CEWE STIFT.KGAA... 75,18 -0,52%
CONTINENTAL 187,57 -0,25%
DELTICOM 16,87 ±0,00%
HANNO. RÜCK 90,60 -0,28%
SALZGITTER 28,54 +0,38%
SARTORIUS AG... 70,57 -0,18%
SYMRISE 66,84 -0,50%
TALANX AG NA... 25,85 +0,11%
TUI 12,08 +0,84%
VOLKSWAGEN VZ 122,56 +2,03%
DAX
Chart
DAX 10.524,50 -0,60%
TecDAX 1.713,00 -0,59%
EUR/USD 1,1195 +0,08%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

VOLKSWAGEN VZ 122,56 +2,03%
RWE ST 14,69 +0,75%
SAP 77,82 +0,68%
INFINEON 14,99 -0,79%
FRESENIUS... 65,17 -0,67%
LUFTHANSA 10,35 -0,65%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
AXA IM Fixed Incom RF 206,66%
Structured Solutio AF 129,17%
Morgan Stanley Inv AF 127,55%
Crocodile Capital MF 126,32%
BTS Funds (Lux) Ga AF 120,62%

mehr