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Lage der Schweinebauern ist schlecht

Geänderte Anforderungen Lage der Schweinebauern ist schlecht

Deutschen Schweinehaltern geht es wirtschaftlich schlecht. Geänderte Anforderungen an Landwirtschaft und Tierhaltung setzen sie zusätzlich unter Druck. Beim ihrem Treffen in Osnabrück hoffen sie auf Unterstützung von Ministerpräsident Weil.

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Die wirtschaftliche Lage der Schweinebauern in Niedersachsen ist schlecht

Quelle: dpa (Symbolbild)

Osnabrück . Die schwierige Lage der Schweinehalter steht am Dienstag (14.30 Uhr) im Mittelpunkt einer Veranstaltung in Osnabrück. Mehrere Hundert Landwirte treffen sich dort zur Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands.

Der Branche machen seit einiger Zeit extrem niedrige Erzeugerpreise zu schaffen. Die Landwirte müssen sich aber auch auf die sich verändernden gesellschaftlichen Anforderungen in Sachen Ökologie und Tierwohl einstellen. Außerdem klagen sie über eine überhandnehmende Bürokratie. Als Gastredner wird Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erwartet. Von ihm erhoffen sich die Landwirte Rückendeckung.

Die wirtschaftliche Lage der Schweinehalter ist schlecht. Wegen des Russlands-Embargos ist ein wichtiger Auslandsmarkt weggebrochen. Gleichzeitig kommt im Moment aus Spanien günstiges Schweinefleisch nach Deutschland. Die Erlöse decken nicht die Produktionskosten: Pro Mastschwein machen die Landwirte nach Angaben des Verbandes derzeit 31 Euro Verlust.

Außerdem stöhnen die Schweinhalter darüber, dass Behörden die Umbauten von Ställen behindern. Strohhaltung werde einerseits von der Politik gewünscht, aber nicht genehmigt, weil es keine zertifizierte Filtertechnik für die Stallluft gebe. Auch Betriebe, die von konventioneller auf Bio-Haltung umstellen wollen, werden oft von den Behörden ausgebremst, klagt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter.

In Niedersachsen werden rund 8,8 Millionen Schweine gehalten, von 6700 Betrieben. Vor zehn Jahren gab es allerdings noch 16.000 Betriebe.

dpa

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