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Zahl der Auszubildenden nimmt weiter ab

In Niedersachsen Zahl der Auszubildenden nimmt weiter ab

Gute Nachrichten für Niedersachsens Auszubildende: Sie haben immer öfter die Qual der Wahl. Der Grund: Die Zahl der offenen Stellen nimmt zu, die der Bewerber aber ab. Zum Auftakt des neuen Ausbildungsjahres hat sich der Trend noch einmal verstärkt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Niedersachsens Betriebe haben zum Auftakt des neuen Ausbildungsjahres im August immer größere Schwierigkeiten, passende Bewerber zu finden. „Der Trend verstärkt sich“, sagte Sonja Kazma von der Agentur für Arbeit in Niedersachsen und Bremen der Deutschen Presse-Agentur. Bis Ende Juni sanken die Bewerberzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent auf 54 685, die Zahl der gemeldeten offenen Stellen dagegen stieg um 2 Prozent auf 49.696.  Betriebe sollten auch schwächeren Bewerbern eine Chance geben, betonte die Agentur und mahnte auf beiden Seiten größere Flexibilität an. Die endgültigen Zahlen werden erst Ende Oktober vorgelegt.

Auch der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) warnt mit Blick auf den demografischen Wandel, dass die Suche nach geeigneten Kandidaten schwieriger wird. „Auf der Bewerberseite gibt es einen deutlich spürbaren Rückgang, das ist klar“, bestätigte Sprecherin Alexandra Kruse den Trend. Die NIHK hat ebenso wie andere Einrichtungen eine Reihe von Initiativen gestartet - die jüngste ist ein „Bewerbungs-Knigge“, in dem Bewerbern wertvolle Tipps für die Erstgespräche gegeben werden.

Die Agentur für Arbeit hat gerade ein Projekt „Assistierte Ausbildung“ gestartet, um förderbedürftigen Jugendlichen dank individueller Begleitung erfolgreich eine betriebliche Berufsausbildung zu bieten. Die Zahl der Stellen in Niedersachsen liegt zunächst bei 624 und in Bremen bei 38, kann aber bei Bedarf aufgestockt werden, gab die Agentur bekannt. Bei der assistierten Ausbildung schließen Betriebe reguläre Ausbildungsverträge ab und zahlen auch die Ausbildungsvergütung. Die Agentur wiederum zahlt Ausbildungsbegleiter, die Nachhilfe geben oder den jungen Menschen über fachliche oder persönliche Hürden hinweghelfen.

Die Kammern hatten bereits im Vorjahr eine Qualitätsoffensive gestartet, um ihren Betrieben bei der Ausbildung unter die Arme zu greifen. Experten gehen davon aus, dass spätestens ab 2020 in fast allen Wirtschaftszweigen gut ausgebildete Menschen knapp werden. Die Landesregierung fördert daher eine bis 2018 angelegte „Fachkräfteinitiative Niedersachsen“.

lni

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