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Meyer Werft wird nach Luxemburg verlegt

Moratorium gescheitert Meyer Werft wird nach Luxemburg verlegt

Das Moratorium zwischen Meyer Werft und Landesregierung ist gescheitert. Der Kreuzfahrtschiff-Bauer will die Muttergesellschaft des Konzerns in Luxemburg ansiedeln. Seit Juli hatte das Land, Gewerkschaft, Betriebsrat und Werft über diese Frage verhandelt.

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Die Papenburger Meyer Werft hält an ihrem umstrittenen Plan fest, ihre Dachgesellschaft in Luxemburg anzusiedeln.

Quelle: dpa

Papenburg/Hannover. Die Papenburger Meyer Werft hält an ihrem umstrittenen Plan fest, ihre Dachgesellschaft in Luxemburg anzusiedeln. Die Gespräche zwischen Werft, Landesregierung, der IG Metall und dem Betriebsrat hätte die Geschäftsführung des Unternehmens nicht umstimmen können, bestätigte das niedersächsische Wirtschaftsministerium am Mittwoch. „Man kann sagen, dass die Gespräche abgeschlossen sind und die Teilnehmer unterschiedlicher Meinung sind“, sagte ein Sprecher des Kreuzfahrtschiffbauers. 

Die Meyer Werft hatte für den Plan, ihre Holding in Luxemburg zu gründen, viel Kritik eingesteckt. Hintergrund ist, dass Meyer im vergangenen Jahr von dem koreanischen STX-Konzern eine Werft im finnischen Turku übernommen hat. Nach deutschem Recht wäre die Einrichtung eines Aufsichtsrats für ein Unternehmen dieser Größenordnung unumgänglich gewesen. Diesen will Meyer verhindern, um schneller und flexibler über Neuaufträge verhandeln zu können. Die Integration der finnischen Werft in den Konzern solle über die Holding in Luxemburg laufen, sagte der Werftsprecher.

„Die Vermeidung eines Aufsichtsrates bleibt für mich als Begründung nicht überzeugend“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) in einer Stellungnahme. Die Landesregierung wolle aber die Zusammenarbeit mit der Meyer Werft fortsetzen. 

dpa

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