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CeBIT-App lässt auf sich warten


Die Deutsche Messe AG hat Ärger mit Apple: Mit Stand Montagnachmittag konnten die Organisitoren der CeBIT in Hannover noch nicht die geplante CeBIT-App im Apple-Store zeigen.

Damit sollten zusätzliche Informationen über das Messegelände in Hannover und zu den Ausstellern auf dem Apple-Handy abrufbar werden. Zusätzlich soll das Programm über eine Navigationshilfe für das Messegelände verfügen. So soll für Besucher der Messe eine Routenplanung von Stand zu Stand möglich sein, die auf dem Freigelände zusätzlich durch GPS-Daten unterstützt werden soll. 

Ob die Software bis zum offiziellen Start der Messe an diesem Dienstag zu haben sein würde, war nicht in Erfahrung zu bringen. Eine Sprecherin der Messe sagte, normalerweise geschehe die Freischaltung einer App von Seiten Apple „innerhalb von 24 Stunden". Diese Zeitspanne habe zumindest der beauftragte Dienstleister angegeben.

Dem widersprach Apple-Sprecher Georg Albrecht: Von allen eingereichten Apps würden nach seinen Worten 96 Prozent (nicht 98 Prozent, wie vorher irrtümlich berichtet) zugelassen – und davon „95 Prozent innerhalb von 14 Tagen". Überprüft würden bei jeder App der Programmcode und die Funktionsweise des Programms. Außerdem werde untersucht, ob möglicherweise die Privatsphäre verletzt werde oder gar Arglistigkeit im Spiel sei.

Laut Messe AG ist die CeBIT-App erst am vergangenen Freitag bei Apple eingereicht worden. „Das dürfte zeitlich knapp werden", räumte Apple-Sprecher Albrecht ein.

 
 msc, dkb

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  • Schlecht beraten lassen Christian Menschel – 02.03.10
    Da hat sich die Messe AG sehr schlecht beraten lassen und war sehr naiv zu glauben, dass die Zulassung ohne Probleme und schnell durchgeht. Es ist doch nun schon lange bekannt, dass Apple bei den Zulassungen unberechenbar ist.

    Als iPhone Entwickler kann ich mir gut vorstellen , wie das Projekt ablief: Messe AG wollte unbedingt eine coole App.
    Die Inhalte kamen erst spät und der Dienstleister stand unter Zeitdruck.
    Aber der Messe AG zu sagen, dass die App binnen 24 Std. Online geht, ist mehr als fahrlässig, gerade bei so terminsensiblen Sachen.
    Apple hat die Zulassingen zwar ab Januar kräftig beschleunigt (teilw. in 12 Std. Online), aber verlassen darf man such nie. Das sollte ein App Entwickler wissen.
    Mehr als peinlich für eine Firma und eine Computermesse,wenn man bedenkt ,dass so bestimmt 15-20 Prozent der Besucher der ein iPhone haben.
  • Pech gehabt friesengeist – 01.03.10
    Da kann man Apple jawohl wirklich nichts vorwefen... Apple sollte auch keine Ausnahme machen. Sonst kommt jeder App-Entwickler daher und verschläft den Abgabetermin.

    Nur schade für die Besucher der CeBIT, die ein iPhone haben (werden wohl nicht wenige sein).

    Vielleicht schafft es Apple ja, das App rechtzeitig zu prüfen und freizugeben...

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