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CeBIT 2010 CeBIT soll 2011 auf Wachstumspfad zurückkehren
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12:32 06.03.2010
Die CeBIT 2011soll eine klarere Struktur bekommen. Quelle: dpa
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Von 2011 an solle die Struktur klarer werden. Verstärkt angesprochen werden sollen auch wieder die Verbraucher.

Die CeBIT 2010 bezeichneten Veranstalter und Aussteller als Erfolg. Die Messe habe die Aufbruchstimmung in der Branche weiter verstärkt, sagte der Präsident des IT-Verbandes BITKOM, August-Wilhelm Scheer. Es seien Investitionen von mehr als zehn Milliarden Euro angeschoben worden. 2009 war der Gesamtumsatz der Branche deutlich gesunken. Angaben zur Gesamtzahl der Besucher auf der CeBIT gab es zunächst nicht, sie wurden für Sonntag erwartet. Bis zum Freitagabend stieg die Zahl der Besucher laut Messe um drei Prozent. Im vergangenen Jahr war die Besucherzahl drastisch um knapp 20 Prozent auf rund 400 000 zurückgegangen. In diesem Jahr war die Messe allerdings um einen Tag auf fünf Tage verkürzt worden.

Die CeBIT hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Boden verloren. Gründe sind der Strukturwandel in der Branche und die zunehmende Bedeutung anderer Messen. Zudem wurde der CeBIT vorgeworfen, kein klares Profil zu haben. Namhafte Unternehmen hatten der Messe den Rücken gekehrt. Nach einem drastischen Rückgang 2009 war die Zahl der Aussteller in diesem Jahr noch einmal leicht auf 4150 Unternehmen gesunken.

2011 soll der grundlegende Umbau der CeBIT, der vor zwei Jahren angesichts der Talfahrt begonnen worden war, abgeschlossen sein. Vorgesehen sind dann vier Bereiche: „CeBIT Pro“ für geschäftliche Anwender, „CeBIT Gov“ für die öffentliche Hand, „CeBIT Lab“ für Forschungseinrichtungen und Institute und „CeBIT Life“ für die Internetwelt und Privatkonsumenten.

Verbraucher setzten zunehmend Trends und Themen, sagte Raue. Viele Innovationen würden von den Verbrauchern getrieben. Scheer sagte, die Branche mache ein Drittel des Umsatzes mit Privatkunden.

In diesem Jahr lautete der Schwerpunkt der CeBIT „Connected Worlds“ - mit Hilfe des Internet vernetzte Welten. Weitere große Themen waren das schnelle mobile Internet, IT-Sicherheit und umweltfreundlichere Informationstechnik, „Green IT“.

Mehrere Umweltverbände kritisierten allerdings zum Abschluss der Messe, „Green IT“ friste weiterhin ein Nischendasein. Außerhalb der Ausstellungsfläche auf der CeBIT für „Green-IT-Lösungen“ spiele Energieeffizienz kaum eine Rolle. Immer mehr Elektronik in Haushalten und Büros bedeute, dass Stromverbrauch, Energiekosten sowie der CO2-Ausstoß weiter steige.

dpa

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