Hannover. Begleitet von einem Tross aus Politikern wie Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), Bundesforschungsministerin Annette Schavan, Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil, zeigte sich Merkel sichtlich gut gelaunt. Zunächst ließen sich Merkel und Rousseff an Ständen des CeBIT-Partnerlandes Brasilien einige Produkte erklären – auf Portugisisch. Trotzdem hörte Merkel der Dolmetscherin aufmerksam zu, stellte Nachfragen und unterhielt sich auch nebenbei mit Rousseff.
Passend zum Partnerland in grünem Blazer gekleidet, ging es zu den großen Firmen wie Microsoft, der Telekom, SAP, Samsung oder Fujitsu. Beim japanischen Technologiekonzern tauchte Merkel ein Tablet-PC in ein Aquarium, um dessen Wasserresistenz unter Beweis zu stellen. Als ihr das Gerät anschließend hinunterfiel, sagte Fujitsu-Manager Rolf Schwirz „Sie können das Pad also nicht nur ins Wasser schmeißen, sondern auch auf den Boden.“ Und die Kanzlerin lachte.
Bei IBM fragte Merkel nach der Präsentation nach, wie viele Menschen in Brasilien denn IBM benutzten. „20.000“, war die Antwort. „Und in Deutschland?“, fragte die Kanzlerin. „Auch 20.000“, hieß es von IBM. Merkel freute sich über die Gemeinsamkeit der beiden Länder, nickte ihrer Amtskollegin aus Brasilien freundlich zu, die lächelte zurück, und weiter ging es gut gelaunt zwei Stunden lang durch die CeBIT-Hallen, während draußen das sonnige Wetter zur Stimmungslage passte. „Heute ist kein Wölkchen am Himmel“, stellte Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil, der „im Kielwasser der Staatsleute“ lief, passenderweise fest.
HAZ.de Anmeldung
8


Deutsche Bank / Realtime Indikation