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Familientag bei der Computermesse

PC-Spieler daddeln auf der CeBIT um die Wette

Von Stefanie Nickel

Am Sonnabend strömten noch einmal viele Besucher zum Messegelände. Insbesondere vor der PC-Spielehalle bildeten sich lange Warteschlangen. Insgesamt aber verzeichnete die Messe AG einen Besucherrückgang.
Foto: Computerspieler daddeln in der Messehalle 23 um die Wette.

Computerspieler daddeln in der Messehalle 23 um die Wette.

© von Ditfurth

Hannover. Florian und Marius sind drin. 20 Minuten haben sie draußen in der Schlange gewartet, um in die Zockerhalle der CeBIT zu kommen, in der auf riesigen Bildschirmen PC-Spiele laufen. Die Berufsschüler aus Berlin haben es gerade rechtzeitig geschafft. Gleich beginnt die Weltmeisterschaft im PC-Spiel "League auf Legends". Und draußen warten immer noch vornehmlich junge Leute in länger werdenden Schlangen auf Einlass.

Während der Andrang in Halle 23 - der Daddelhalle - besonders groß ist, geht es am letzten CeBIT-Tag in den anderen Hallen eher beschaulich zu. Der Sonnabend kann den Rückgang der Besucherzahlen am Donnerstag, der durch den Streik im öffentlichen Nahverkehr entstanden ist, kaum ausgleichen. Insgesamt besuchten 312.000 Menschen die CeBIT, wie die Messegesellschaft am Sonntag berichtete.

Im Vorjahr waren es 339.000 Gäste. Als Gründe für den Abstieg nannte ein Messe-Sprecher neben dem Streik im Nahverkehr auch ein neues Zählsystem. In der Besucherzahl seien erstmals nicht die Eintritte von Standpersonal, Medienvertretern und Servicekräften berücksichtigt.

Die zahlreichen Angebote für Arbeitssuchende lockten am Sonnabend auch Besucher an, die sich nach beruflichen Perspektiven in der IT-Branche erkundigen wollten. Insgesamt stellten sich 55 Unternehmen im Convention Center vor und präsentierten 1000 Jobangebote.

Auch Kai Schmitt kam gezielt zur CeBIT, um sich über Jobs in der IT-Branche zu informieren und in Kontakt mit möglichen Arbeitgebern zu treten. Der Elektrotechniker hat gute Chancen. Weil es an Fachkräften mangelt, kann er selbst auch Ansprüche stellen. "Ich möchte schon in Norddeutschland bleiben", sagt er. "Und die Bezahlung muss auch stimmen."

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