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Bilanz Die CeBIT schrumpft weiter

Die CeBIT hat auch in diesem Jahr weiter Besucher eingebüßt – dennoch geben sich die Macher der weltgrößten IT-Messe zufrieden. Das Ziel, die Messe stärker auf das Fachpublikum auszurichten, ist nach Ansicht des Organisatoren geglückt. Für heute wird noch einmal mit einem Besucheransturm gerechnet.

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Die Veranstalter der CeBIT ziehen ein positives Fazit, obwohl weniger Besucher gekommen sind als im Vorjahr.

Quelle: dpa

Hannover.  Die CeBIT schrumpft weiter, aber die Aussteller stört das nicht. „Das betrübt mich überhaupt nicht“, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf zum Abschluss am Sonnabend: „Die Aussteller, mit denen ich gesprochen habe, sind sehr, sehr zufrieden.“ Für die IT-Branche habe die Messe in diesem Jahr „starke Wachstumsimpulse“ gegeben, nach Schulnoten verdiene sie „mindestens eine Zwei“. Für die Firmen zählen allein Gäste, die Aufträge vergeben können, und die seien gekommen.

Andere bleiben aber zunehmend weg:  Die 280 000 Gäste an fünf CeBIT-Tagen – erstmals weniger als 300 000 – bedeuten einen weiteren Rückgang um 12 Prozent. Die Zahl der Aussteller schrumpfte leicht auf gut 4000. In dieser Größenordnung pendele sich die Messe ein, sagte Kempf, und das sei aus Sicht der Industrie in Ordnung: „Wenn die Besucherzahlen auf dem Niveau und bei der Qualität bleiben, sind wir hochzufrieden.“  Die Veranstalter zählten 84 Prozent der Gäste als „Fachbesucher“, sie seien aus mehr als 120 Ländern gekommen.

Messe-Vorstand Frank Pörschmann will Besucher „mehr wiegen als zählen“: Der Einkaufschef ist für die Aussteller wichtiger als der Computer-Daddler. „Unser Ziel – mehr Fokus und Profil – haben wir erreicht“, sagte Pörschmann. Die Kehrseite sind schrumpfende Einnahmen bei Tickets und Flächenvermietung, die aber an anderer Stelle ausgeglichen würden: „Die Umsatzquellen einer CeBIT verschieben sich deutlich“, sagte Pörschmann und verwies auf Erlöse aus Dienstleistungen wie Workshops, Online-Plattformen und Kommunikationsservice.
Mit den großen Themen der diesjährigen CeBIT zeigten sich Aussteller und  Veranstalter gleichermaßen zufrieden. Die Firmen aus dem Partnerland Polen hätten „sehr positive Erfahrungen“ gemacht, sagte Jacek Robak von der polnischen Botschaft, das Engagement solle auf der CeBIT 2014 fortgesetzt werden. „Leider kann man nicht zweimal Partnerland sein.“

Kempf bezeichnete das Motto „Shareconomy“, mit dem er sich nach eigenem Bekenntnis zunächst schwer getan hatte, als „Treffer ins Schwarze“. Die Resonanz auf das Thema „Teilen“ sei riesig gewesen. Auch der Start-up-Wettbewerb Code_n und andere Foren für Unternehmensgründer hätten der Messe wichtige Impulse gegeben. Nie sei die CeBIT so jung gewesen, sagte Pörschmann, „sie ist ein Stück cooler geworden.“

Nicht auf der Erfolgsliste findet sich CeBIT „life“ – jener der vier Messebereiche, der die IT für die Konsumenten zeigen soll. Dort halten im Wesentlichen Intel mit seinem Spielwettbewerb „Extreme Masters“ und der Computerbauer Acer mit Geräten zum Ausprobieren die Fahne hoch. CeBIT „life“ sei weiterhin wichtig, sagte Pörschmann, befinde sich aber  „auf einem Entwicklungspfad“.

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