Um die lahmende Autoindustrie anzukurbeln, zahlte der Staat im Jahr 2009 bei Anschaffung eines Neuwagens eine Abwrackprämie für alte Autos. Die Maßnahme mit dem offiziellen Namen „Umweltprämie“ erzielte ihre Wirkung. [Stand: Oktober 2009]
Als Bella Block unter den Grünen gilt seit gestern die Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer. Sie hat durch Lektüre der „Passauer Neuen Presse“ aufgedeckt, warum die Große Koalition Deutschland fürderhin mit einer Abwrackprämie für Altautos modernisieren will... mehr
Die Abwrackprämie hat den Autoabsatz in Deutschland auch im Juni rasant in die Höhe getrieben. Nach dem zweiten Zulassungsplus in einem Monat in Folge um 40 Prozent erwartet die Branche nun allerdings eine nachlassende Nachfrage.
Auch am Essener Automarkt, dem nach Veranstalterangaben größten Gebrauchtwagenmarkt Deutschlands, geht die Krise der Autobranche nicht spurlos vorbei.
Bei der Verschrottung von alten Fahrzeugen im Rahmen der Abwrackprämie häufen sich einem Medienbericht zufolge die Betrugsfälle.
Hannovers Gebrauchtwagenhändler schlagen Alarm: Vor allem kleine Häuser befürchten, durch das erneute Aufstocken der Abwrackprämie an den Rand der Insolvenz getrieben zu werden.
Die Bereitstellung neuer Milliarden für die Abwrackprämie ist auf scharfe Kritik gestoßen. „Künftige Generationen werden dafür bezahlen, was wir hier beschließen“, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums.
Von der Abwrackprämie für Altautos können in diesem Jahr deutlich mehr Fahrzeugbesitzer profitieren als ursprünglich vorgesehen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin, die Fördersumme auf maximal fünf Milliarden Euro aufzustocken, wie aus Regierungskreisen verlautete.
Knapp zwei Monate nach Einführung der Abwrackprämie für Altautos ist bereits die Hälfte der vorhandenen Fördermittel beantragt.
„Endlich ist wieder Leben in der Bude!“ – Frank Suslik, Geschäftsführer des Renault-Handels in Garbsen, fasst die Stimmung der Autohändler in der Region Hannover präzise zusammen.
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