Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch Hannover und die Region mit ihren Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen. Alle Artikel und Hintergründe lesen Sie in unserem Dossier. [Stand: Mai 2010]
Erstmals seit der Finanzkrise stabilisiert sich die Haushaltslage Hannovers. Stadtkämmerer Marc Hansmann (SPD) glaubt sogar, dass das für dieses Jahr ausgewiesene Haushaltsdefizit von 160 Millionen Euro am Ende des Jahres teilweise abgebaut werden
In der Region Hannover bessert sich die Stimmung der Unternehmen auf breiter Front. Auftragslage, Investitionsbereitschaft und Unternehmensgründungen sind im ersten Quartal gestiegen. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Insolvenzen zum zweiten Mal verringert. Das sind die Kernergebnisse des HAZ-Hannover-Trends.
Gegen die Stimmen von CDU, FDP und Linke hat die Regionsversammlung am Dienstag dem Haushalt für das laufende Jahr zugestimmt. Der Ergebnishaushalt (früher: Verwaltungshaushalt), der die laufenden Einnahmen und Ausgaben umfasst, hat bei den Ausgaben ein Volumen von rund 1,387 Milliarden Euro.
Im Kammerbezirk Hannover sind 2009 rund 1500 Handwerksstellen weggefallen. Trotz Wirtschaftskrise stieg allerdings die Zahl der Betriebe an.
Die Rettung des traditionsreichen CD-Presswerks in Langenhagen bei Hannover droht auf den letzten Metern zu scheitern. Noch in diesem Monat wollten der in Auflösung befindliche Mutterkonzern EDCI und der Münchener Finanzinvestor Perusa die Übernahme des Produktions- und Logistikstandorts mit seinen 1000 Beschäftigten abschließen.
In der Region Hannover hat das konjunkturelle Tauwetter eingesetzt. Es gibt gleichzeitig den Blick frei auf eine steigende Zahl von ausgezehrten Unternehmen, denen die tiefen Minuswerte der vergangenen Monate an die Substanz gegangen sind.
Das Geschäft des Lampen- und Leuchtenherstellers Paulmann in Völksen lief 2009 besser als erwartet: Die 220 Mitarbeiter erhalten deshalb als Ergebnisbonus knapp 4200 Euro - zusätzlich zu Weihnachts- und Urlaubsgeld
Kopierer waren gestern. Was Konica Minolta von Langenhagen aus bundes- und europaweit vertreibt und wartet, das nennt Günther Schnitzler, Chef der dortigen Deutschland-Zentrale, mal Multifunktionssysteme, mal „Output-Devices“. Ausdrucken, einscannen, kopieren, faxen, speichern, archivieren – all das können die Kästen längst, in schwarzweiß und bunt.
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