Er räumte in einem Interview der ARD ein, dass der gesamte Umfang der deutschen Finanzhilfe noch nicht bekannt sei.
Am Mittwoch wurde bekannt, dass Griechenland zur Abwehr einer Staatspleite in den nächsten Jahren deutlich mehr Geld braucht als angenommen. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle sprach von insgesamt 135 Milliarden Euro bis 2012.
Der Anteil Deutschlands könnte demnach bis zu 30 Milliarden betragen.
dpa
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Deutsche Bank / Realtime Indikation

Kommentare
Das stabilisierte Elend Bürger – 29.04.10
Da war noch was: Nehmt den Finanzkapitalismus an die Kette. Entmachtet den Finanzsektor.@Dagegen Bürger – 29.04.10
Vielen dank für Ihren guten Kommentar! Es ist doch jetzt schon eine unermessliche Vertrauenskrise in unsere Institutionen und in die Politik, verursacht durch nicht gelöste Probleme. Man muss sich doch fragen, ob das ganze Konstrukt EURO noch richtig ist? Wer rettet eigentlich Deutschland, wenn das so weiter geht? Was wird noch kommen? Ich habe den Eindruck, hier wird gerade unsere Zukunft verspielt!Unsere Volksverdummer... Dagegen! – 29.04.10
Guten Tag,gestatten Sie mir ein paar Anmerkungen zur Position der SPD im Zusammenhang mit der Griechenland-Krise.
1. Wenn Banken Kredite geben, dann tragen Sie das Risiko zu 100%.
2. Wenn Kreditrückzahlungen zu scheitern drohen, dann können Banken z.B. prolongieren, was aber anscheinend z.Zt. gar nicht zur Debatte steht. Oder sie müssen Verluste realisieren, was aber auch nicht geschieht.
3. Wenn Steuergelder dazu verwendet werden privatwirtschaftliche Banken zu stützen, dann wird dies logischerweise vom Steuerzahler bezahlt, der damit die Gelder einer Minderheit, nämlich die der Anleger schützt. Steuern sind aber nicht zur Risikominimierung von Anlegern, oder gar zu deren Gewinnabsicherung da!
4. Die SPD fordert eine Bankenabgabe. Diese Forderung ist populistisch! Zum Einen zahlt dies auch der konservative Kunde, der niemals Gelder in CDS o.Ä. stecken würde, und zum Anderen glaubt wohl niemand dass sich Fälle wie Lehman oder HRE mit einer Bankenabgabe hätten regeln lassen. Oder?
Fazit:
GR und Andere (auch D) haben die Regelungen zum Euro verletzt. Und zwar schon seit längerer Zeit. Wenn weiterhin jeder Euro-Staat seine Anleihen munter in Euros verbreiten darf, und sich bei Nichtzahlung auf die Hilfe der soliden Staaten, bzw. deren Steuerzahler, verlassen kann, dann ist das keine Basis für eine stabile Währung.
Entweder funktionieren die gemeinsam aufgestellten Regeln, oder nicht. Wenn nicht - Wer braucht dann den Euro? Die soliden Länder ganz sicher nicht!
Wir reden hier von weiteren Milliarden, und einer Prinzipfrage. Die Antwort daruf wird auomatisch über weitere Milliarden entscheiden, die in naher Zukunft an andere EU-Partner fliessen werden, oder nicht.
Wer die GR-Hilfe befürwortet, der kann eigentlich mit derselben Logik auch alle anderen Unternehmerrisiken und dazu die Gewinnerzielung mit Steuergeldern absichern.
Kredite für Alle!
Ich persönlich werfe kein gutes Geld dem Schlechten hinterher!
Ist meine E-Mail populistisch?
Ich denke - Nein.
Nur meine ganz persönliche Meinung, die sich erst ändert wenn mich meine Bank anschreibt, um mir grenzenlos Kredit zu gewähren, da seit neuestem eine staatliche Absicherung via Steuergelder bestünde.
In diesem Sinne,- nie wieder SPD!
das haben wir nun davon Bornum – 29.04.10
Alle Lohnabsenkungen,Sparmaßnahmen ,Haarz 4,Rentenkürzungen und andere Quälereien,waren alles für die Katz.Das Ausland hat seine Binnenmärkte mit Krediten angeblasen und die Gewerkschaften haben ihren Leuten den Wohlstand gesichert.Deutschland hat sich krank gespart und soll muss nun die Wonneproppen der E.U. weiterschleppen. Wir Deutschen waren und sind total bescheuert das wir und immer alles gefallen lassen.Wir praktizieren ja gerade zu den Straftatbestand der Verführung zum Diebstahl.Nun ja ,welches Volk führt eine Revolution durch und holt sich nach 4 Jahren wieder einen König.So sind wir eben.Immer Malochen sogar umsonst und sich dafür verarschen lassen.Vielleicht gibt es wirklich mal ein aufbegehren auf breiter Ebene.Die Zeit ist reif.@ACR Bürger – 29.04.10
Stimme Ihnen uneingeschränkt zu.Die Milliarden kann niemand mehr zurückzahlen.Das sind nur Trugbilder und Täuschungen.Jetzt werden schon Beruhigungsspillen fürs Volk verteilt.Ich habe auch die Schnauze voll. Da gibt es "Spieler" in einer eigenen Welt, die virtuell Milliarden versenken und wir werden jeder Zukunft beraubt und verarmen.
Neue Baumeister und Architekten ? ACR – 29.04.10
Ja bitte, nur bin ich der Überzeugung das diese nicht aus dem uns bekannten Politbrei kommen können.Fakt ist das die gegenwärtige und die Vorherigen Bundesregierungen das deutsche Volk mitsamt ihrer Leistungspotenz verraten und verkauft haben.
Immer im fadenscheinigen Sinne der industriellen und wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit des Landes. Und das seit der Kohlära.
EU, Masstricht, Schengen, dubiose Institutionen wie OECD, WTO, Weltbank usw.
Nie wurde in den vergangenen Jahren ein eigener, von anderen unabhängiger deutscher Anspruch an sich selbst gestellt. Alle Bundesinteressen wurden hintenangestellt. Keine Selbstdefinition.
Und nun hängen wir drin, wir Bundesbürger und zahlen für alle und jeden die Zeche und haben künftig in den Sozialbereichen für Jung und Alt, für Bildung und vieles mehr keine Kohle, da bereits die auf Pump aufgenommene schon in ausländische Kanäle fließt.
Mannomann bin ich sauer auf die politischen Machthaber in Deutschland.
Das Wohl und weh der Bundesbürger interessiert in Berlin keinen mehr, - das wird sich rächen, vielleicht schneller als wir uns alle vorstellen können.
Finanz-Architektur Bürger – 29.04.10
Wer sich der Wahrnehmung des Verfalls nicht entzieht, der sieht die Ohnmacht beim kommenden Sturmangriff auf den EURO. Es ist in etwa so, als würden wir als Bürger umlagert von einer stummen und unsichtbaren Macht. Was noch retten soll, sind Milliarden- ein Fass ohne Boden. Wenn das Geld auf so verheerende Weise im Mittelpunkt steht, so schwindet mehr und mehr das Vertrauen in alle Institutionen, verursacht durch nicht gelöste Probleme der Finanzarchitektur. Wir sehen gerade einstürzende Gebäudeteile. Eine Bedrohung für unsere Sicherheitsvorstellungen. Hoffen wir das es keine Ruine wird.Das Griechenland- Desaster ist doch nicht über Nacht über uns hereingebrochen.... Volker Rockel – 29.04.10
Klar, Griechenland hat über Jahre sein Haushaltslage verschleiert!- Aber das war nicht nur der deutschen Politik seit Jahren latent bekannt,- ob die Dimension in Gänze klar war, lass ich mal dahingestellt!Man hat einfach aus politischen Kalkül die Augen davor verschlossen, um die Diskussion über den sich abzeichnenden finanzpolitischen Handlungsbedarf nicht führen zu müssen, die sich nun zwingend ergeben hat!
Wir müssen endlich in diesem Land begreifen, dass es eine Vielzahl von "Baustellen" gibt, denen sich die Politik verweigert und schlichtweg auf Zeit spielt!
D.h., die Politik der letzten Jahre hat einen Wechsel auf die Zukunft gezogen, der einzig uns allein dem Prinzip Hoffnung geschuldet war.
Und dieser Wechsel ist nun einzulösen! Und mit Erschrecken stellt man nunmehr fest, dass man den Wechsel nicht einzulösen vermag, weil all die Hoffnungen, die man mit dem Wechsel verbunden hat, nicht eingetroffen sind!
Im Grunde genommen stehen wir jetzt vor einem riesigen Scherbenhaufen deutscher Politik! Statt aber nun Klartext zu reden (das mag unangenehm sein!), wird beschönigt, verschleiert und vertuscht!
Und damit wird sich das Problem nicht lösen lassen, sondern doht nur noch weiter zu eskalieren!- Und die Situation Griechenlands ist unserer eigenen Situation vergleichbarer als man denkt...
Finanz-Architektur Bürger – 29.04.10
Wer sich der Wahrnehmung des Verfalls nicht entzieht, der sieht die Ohnmacht beim kommenden Sturmangriff auf den EURO. Es ist in etwa so, als würden wir als Bürger umlagert von einer stummen und unsichtbaren Macht. Was noch retten soll, sind Milliarden- ein Fass ohne Boden. Wenn das Geld auf so verheerende Weise im Mittelpunkt steht, so schwindet mehr und mehr das Vertrauen in alle Institutionen, verursacht durch nicht gelöste Probleme der Finanzarchitektur. Wir sehen gerade einstürzende Gebäudeteile, die Stabilität schwindet. Eine Bedrohung für unsere Sicherheitsvorstellungen. Hoffen wir das es keine Ruine wird.PS.: Wir brauchen neue Architekten und Baumeister
ES REICHT ! ACR – 29.04.10
Die internationalen Treiber des Kapitals "fräsen" sich eine monetäre Schneise über die finanziellen Institutionen Griechenlands in die Portemonaies der deutschen Bundesbürger.Das ist Unrecht. Und wenn Unrecht zu Recht umgebogen wird, gehört Widerstand zur Pflicht.
Kein Geld für Trickser und Betrüger, laßt sie mitsamt den Bangstern, Lobbyisten und Spekulanten abschmieren.
Der juristische Tatbestand der "Veruntreuung des Volksvermögens" ist im übrigen gegeben, insofern kann die Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht angeklagt werden - und das wird sie !
Ich bin dabei !
Ein wütender Bürger
die Banken und Griechenland sven – 29.04.10
@ audio001hier wird doch der kleinere Gauner an den Pranger gestellt.
Wer hat denn das Geld verzockt?
Wer hat denn seit Jahren mit falschen Bilanzen agiert um weitere Eurobeihilfen zu bekommen?
Die Banken oder Griechenland?
Und was heißt denn hier Umschuldung? Die Kredite der Griechen einsammeln und den Banken aufs Auge drücken die nicht so marode sind wie die Commerzbank zum Beispiel?
Ergebnis wäre doch ein komplett kaputtes Bankensystem!
Und ob die Verstaatlichung in diesem Fall der richtige Weg ist wage ich auch mal zu bezweifeln denn immerhin sind einige der größten griechischen Gläubiger "unsere" staatlichen Landesbanken?
Und die gehen nun wirklich nicht mehr weiter zu verstaatlichen.
Der wirkliche Fehler liegt doch im System des Euro! der angeblich sicher ist, aber dazu geführt hat das einige Länder und dabei allen voran Griechenland in Saus und Braus gelebt haben!
Und Deutschland wird diese große Feier jetzt eben bezahlen! Ummantelt mit so heren Worten wie "europäische Stabilität", das "sichert unsere Wirtschaft" und dem Superspruch "wenn wir nicht helfen platzt der Euro"
ich aber würde mir dann glatt mit einer ganzen Flasche Ouzo einen antrinken wenn der Euro dahin geht wo er hingehört... auf den Müllhaufen!
Das Ziel ist klar, der Weg dahin nicht.... audio001 – 29.04.10
Also, wie immer man sich dem Thema auch nähert, schmerzhaft wird es letztendlich immer für den deutschen Steuerzahler!- Sollte sich zudem bewahrheiten dass, (wie die SZ-Online berichtete: "Jeden Tag, den wir verlieren...." v. 28.04.2010) möglicherweise sogar ein Finanzbedarf Griechenlands bis Ende 2012 von bis zu 150 Mrd. Euro beträgt, ist die Unterstützung alternativlos!Nachdem nunmehr deutlich geworden ist, dass auch deutsche Kredetinstitute zu den Gläubigern gehören, die ohnehin schon staatlicher Unterstützung bedürfen (weil sie sich bereits in der Vergangenheit "verzockt" haben), wird zumindest für einen Teil dieser Geldinstitute gelten, dass der Schuldenerlasses teilweies durch den Steuerzahler auszugleichen ist!
Andererseits,- die Bundesregierung hat nicht nur seit Jahren die Augen davor verschlossen, dass Kreditinstitute unser Volkswirtschaft durch ihre "Zockerei" schädigen könnten, sondern auch, diese Zockerei auch noch dadurch belohnt, dass Kreditinstitute von den Risiken der Zockerei weitestgehend freigestellt wurden.- Entweder durch Aufstockung des Eigenkapitals aus dem Steuersäckel (wie u.a. bei den Landesbanken), oder durch Kredite oder Bürgschaften!
D.h., wenn wir es nicht endlich schaffen, vor dem Hintergrund der Griechenland- Desasters, die Kreditinstitute in die Pflicht zu nehmen, kommen wir langsam in eine Situation, dass diese Volkswirtschaft für die Banken da ist (und nicht umgekehrt!);- und damit muss jetzt ein für allemal Schluss sein!
Insoweit plädiere ich für einen Umschuldung. Ein Teil der Kreditinstitute wird die Risiken tragen können, ein anderer Teil wird der staatlichen Unterstützung bedürfen. Und in diesen Fällen muss man abwägen, ob dann nicht ohnehin eine Verstaatlichung (nach dem schwedischen Modell) die folgerichtige Konsequenz wäre!
Nur, die Kreditinstitute wieder von den Risiken freizustellen, wäre schlichtweg volkswirtschaftlich irrational und den Interessen dieses Landes nicht mehr dienlich!