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Architektur eines Gehirns Zeitzeugen

Im Gespräch Zeitzeugen

Drei Personen aus dem öffentlichen Leben, die das Projekt "INI" in ihren damaligen Funktionen begleitet haben, blicken zurück.

Thomas Oppermann war von 1998 bis 2003 Wissenschaftsminister in Niedersachsen und begleitete die Entstehung des International Neuroscience Institute (INI) im Landtag. „Prof. Samii ist ein herausragender Repräsentant und toller Botschafter, er war die richtige Leitfigur für das INI“, erinnert sich der Sozialdemokrat. Das Gebäude im Medical Park sei ein faszinierendes und schillerndes Projekt. Oppermann legte damals Wert auf eine Zusammenarbeit zwischen INI und landeseigener Medizinischer Hochschule Hannover und wünscht sich, dass die Klinik auch Mitgliedern gesetzlicher Krankenkassen zugängig sein wird.

Herbert Schmalstieg kennt Prof. Majid Samii seit den siebziger Jahren. Damals unterstützte der Oberbürgermeister dessen Wechsel von Mainz nach Hannover und setzte sich später mit Ministerpräsident Ernst Albrecht dafür ein, dass Samii in Hannover blieb, als die Rheinland-Pfälzer den renommierten Mediziner zurückholen wollten. Den Bau des INI unterstützte Schmalstieg, um Hannovers Ruf als Medizinstandort zu festigen. „Mit dem INI und Prof. Samii hat die Landeshauptstadt Hannover in vielen Teilen der Welt große Reputation erfahren“, sagt der Sozialdemokrat aus Anlass des zehnjährigen Bestehens.

Manfred Bodin war als Vorstandsvorsitzender der Nord/LB mit der Finanzierung des Instituts befasst. „Hinter dem Wissen und Können von Prof. Madjid Samii konnten wir uns damals versammeln“, sagt Bodin im Rückblick auf die Gründungszeit. In zehn Jahren sei am Medical Park nun etwas entstanden, was man damals nur hoffen konnte. Das Institut habe etwa seine medizinische Bandbreite erweitert und sich auch im Bereich von Wissenschaft und Forschung gut entwickelt. Bodin ist dem INI verbunden geblieben: Er ist stellvertretender Vorsitzender der Internationalen Stiftung für Neurobionik.

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Manche Träume brauchen eine lange Zeit, ehe sie wahr werden. Da macht es keinen Unterschied, ob jemand ein kleiner Angestellter ist oder als renommierter Gehirnchirurg arbeitet. Den Unterschied machen die Träume selbst.

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